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Die Turmfalken sind ausgeflogen

Am Freitag (15.8.) konnten wir noch ein Junges auf  den Dächern um uns herum beobachten. Gestern (16.8.) sind die Turmfalken wohl endgültig ausgeflogen. Wir sahen sie den ganzen Tag nicht. Das Nest blieb auch abends leer.

Vieleicht bekommen wir ja nächstes Jahr wieder ein brütendes Turmfalkenpaar auf unserer großen Tanne.

Jetzt werde ich mal meine Fotos sortieren und eine Auswahl veröffentlichen.

 

Alle Jungen können fliegen

Seit gestern können anscheinend alle Jungen fliegen. Man sieht manchmal keinen Turmfalken mehr im Nest oder im Baum. Dafür sieht man in unserer Gegend ungewohnt viele Falken umher fliegen. Der Flugstil wird auch von Tag zu Tag besser. Starten, Segeln und Landen klappt jetzt.

Sie kommen aber immer wieder zurück zum Nest. Gefüttert wird auch noch, das kann man am Geschrei hören.

Frühaufsteher sind es nicht. Bis 10:00 hat man gute Chancen, alle drei am Nest zu sehen.

Die Turmfalken fliegen aus

Heute konnte ich den ersten Turmfalken beim Fliegen beobachten. Es war noch eher ein „Geflatter“, aber es reichte schon für hundert Meter zum nächsten Baum und zu den Dächern der Häuser.

Als am Nest gefüttert wurde, kam er ganz schnell zurück. Selbst jagen kann er wohl noch nicht.

Der Altvogel liefert anscheinend die Beute nur noch komplett ab, den Rest erledigen die Jungen ganz allein.

Mal sehen, wie lange es noch Junge im oder in der Nähes des Nest gibt.

Die Falken verlassen das Nest

Heute konnte ich das erste Junge auf den Ästen neben und über dem Nest beobachten. Die Kletterphase hat also begonnen. Jetzt muss man genauer hinsehen, wo der Nachwuchs gerade steckt.

Das zweite Junge ist fast gleich groß, nur das dritte ist wesentlich kleiner. Bei ihm ist noch einiges vom Flaum erkennbar, die beiden anderen haben ein schönes Federkleid und damit auch die typische Zeichnung eines Turmfalken.

Die Jungen haben auch mit lautem und längerem Rufen begonnen. Die Stlle der letzten Wochen ist vorbei ….

Hausrotschwanz beim Füttern

In den letzten Tagen ist der folgende Film von unserem Hausrotschwanz entstanden:

Man erkennt auch an einigen Stellen das „schwarz-graue“ Männchen sehr gut. Es fütterte deutlich weniger, deshalb ist es auch seltener abgebildet. Und es sind mindestens 3 Junge erkennbar. Die An- und Abflüge waren am Anfang nur sehr kurz und schnell. In den letzten Tagen konnte man dann den Rotschwanz machmal nach dem Füttern auf dem Dach des Nistkastens beobachten.

Die Aufnahmeentfernung lag zwischen 5 und 7 Metern.

Die Rotschwänze sind ausgeflogen

Gestern (16.7.) fanden wir unten im Hof einen jungen Rotschwanz, der verlassen durch die Gegend hüpfte. Der Eindruck, er wäre aus dem Nest gefallen, war wohl verkehrt. Im Nest war kein hungriger Schnabel mehr zu entdecken. Wir hatten wohl den vor uns, der am schlechtesten Fliegen konnte. Aber Flattern, Hüpfen und Springen ging schon gut.

Die Altvögel waren noch ab und zu sichtbar, aber ohne Futter im Schnabel. Wahrscheinlich waren die Jungen irgendwo in den Hecken und wurden gut versorgt.

Das einzelne Junge sahen wir nachmittags nicht mehr.

Jetzt kann ich mal die Fotos und den Film zu den Hausrotschwänzen aufbereiten.

 

 

Füttern

Sowohl die Turmfalken als auch die Hausrotschwänze sind eifrig am Füttern.

Bei den Rotschwänzen muss man nur einige Minuten warten, dann kommt einer der beiden Altvögel vorbei und bringt den hungrigen Schnäbeln irgendetwas Nahrhaftes. Würmer, Insekten, Falter, Larven….. Die Jungen gucken schon neugierig aus dem Kasten. Es waren schon mindestens 3 Schnäbel gleichzeitig zu sehen.

Bei dem Rotschwanz ist das Geschlecht der Altvögel sehr gut zu erkennen. Das Männchen hat eine glänzende grau-schwarze Brust, das Weibchen ist eher braun und unscheinbar. Dafür ist das Weibchen viel fleißiger beim Füttern. Das Männchen ist wersentlich scheuer oder vorsichtiger.

Bei dem Turmfalken hat sich einiges geändert. Vor zwei Wochen konnte man den Nestvogel mal zeitweise am Rand des Nests sitzen sehen, vor einigen Tagen unternahm er schon kurze Ausflüge und hielt sich einige Meter vom Nest entfernt auf. Heute muss man schon eine halbe Stunde warten, bis mal ein Altvogel vorbei kommt. Und die 3 Jungen lassen sich in dieser Zeit auch nicht regelmäßig sehen.

Im Fernglas konnte ich eine Fütterung beobachten. Leider sah ich die Beute im Anflug nicht, dafür konnte ich schön das Zerreißen und das Füttern beobachten. Alle drei Jungen bekamen etwas ab. Insgesamt dauerte diese Prozedur einige Minuten. Und dann verschwand der Altvogel wieder.

Mit der Geschlechtsbestimmung bei den Turmfalken habe ich immer noch Probleme. Man sieht sie eigentlich nie gleichzeitig in Ruhe.

Bilder und Filme folgen.

 

Unser Hausrotschwanz füttert

Die Nistkasten-Halbhöhle an unserer Eingangstreppe wurde wieder von einem Hausrotschwanz bezogen. Und jetzt gibt es auch Nachwuchs. Beide bringen im Minutentakt Futter …..

So ein aktives Rotschwanzpärchen ist nicht zu übersehen. Futter wird auch auf ebenen Flächen gesucht, der Hof wird ab und zu inspiziert. Da sie immer in ein paar Metern Entfernung vom Nest einen kurzen Stopp einlegen bevor sie dann zum Nest fliegen, kann man sie auch dabei gut beobachten

Fotografisch hatte ich noch kein besonderes Glück. Die An- und Abflüge sind zahlreich, aber sie gehen sehr schnell. Deswegen gibt es im Moment bei mir viele Fotos, auf denen kein Hausrotschwanz zu sehen ist. Meinen Kamerastandort hatte ich anscheinend zu gut gewählt, einige Minuten später war die aufgestellte Kamera als Zwischenstopp im Flugplan eingearbeitet.

Und ein weiteres Problem: Der Rotschwanz bewegt sich beim An- und Abflug sehr schnell. Aufnahmen mit 1/1000 sec sind noch unscharf.