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Türkentaube 2021 ff

Ende Juli fing eine Pärchen Türkentauben an, sich für das Dach von unserem Starenkasten oben am Haus zu interessieren. Sie probierten dann einige Tage auf diesem kleinen Dach ein Nest zu bauen. Aber das meiste vom Baumaterial rutschte ab und lag dann auf dem Boden. Wir sahen das Projekt als gescheitert an.

Nach unserem Kurzurlaub in Berlin, genauer am 10.8., erkannten wir dann eine brütende Taube auf dem Nest. Offensichtlich hatten sie nicht aufgegeben und waren erfolgreich. Das Nest besteht ja auch nur aus ein paar Zweigen und Ästen, sonst nichts!

Ich war bereit, den Türkentauben eine Chance zu geben. Erstens sind sie nicht gar so laut wie die anderen Taubenarten und ich freue mich immer, wenn ich ein Pärchen im Garten beobachten kann. Sie unternehmen Vieles (oder fast Alles) gemeinsam.

Am 23.8. fanden wir dann eine leere Eierschale auf dem Boden, der Form und Größe nach von einem Taubenei. Die Taube saß weiterhin stoisch auf dem Nest. Eine Fütterung konnten wir nicht beobachten. Einige Tage später konnte man dann auch die ersten Anzeichen von Taubenküken mit dem Fernglas erkennen.

Um den 30.8. waren dann die Taubeneltern nur noch selten zu sehen und die zwei Jungen gediehen prächtig. Eine Fütterung konnten wir wiederum nicht direkt beobachten. Aber verhungert sind sie definitiv nicht.

Aus der Literatur: Die ersten 6 – 8 Tage werden sie mit vorverdauter Nahrung aus dem Kropf gefüttert, dann auf feste Körnernahrung umgestellt. Die Abstände zwischen den Fütterungen sind groß. Nichts gegen den Rotschwanz, der alle paar Minuten Futter anschleppt.

Die erste Jungtaube flog am 7.9.2021 aus, die zweite einen Tag später. Vorher haben sie intensiv ihre Gefieder geputzt und auch etwas mit den Flügeln geschlagen. Den ersten Flug selbst habe ich leider nicht beobachten können. Und einen Probeflug gab es nicht ….

Das Nest ist jetzt verlassen. Mal sehen, ob ich sie noch einmal in der Nähe vom Nest sehe. Man könnte die jungen Tauben im Moment noch an der Kopfform und der Färbung von den Alttauben unterscheiden.

In der Zeit danach sahen wir weder die Alttauben noch die Jungen in der Nähe vom Nest.

Im Winter 21/22 sah man so gut wie keine der Türkentauben. Anfang März 22 konnte man die ersten Paare wieder sehen und hören. Keine Ahnung, wo sie im Winter waren. Wir lassen das Nest einfach mal ungestört bestehen.

Am 19.3.22 war dann „plötzlich“ eine Türkentaube auf dem alten Nest am Brüten. Am 1.4. fand ich Eierschalenreste und leider auch ein totes Küken unter dem Nest. Am 14.4. ist das Nest verlassen. Dazwischen konnte man ein Taubenküken sehen. Ein wichtiger Unterschied zum Herbst: Diesmal konnten wir häufiger die Türkentauben (auch paarweise) in der Umgebung sehen. Am 18.4. wird schon wieder gebrütet, und am 17.5. sind die beiden Jungen ausgeflogen. Und jetzt am 24.6. sind wieder zwei Junge ausgeflogen.

Frühjahr 2016

Unsere Magnolie hat mit ihrer Vollblüte am 2.4. endgültig das Frühjahr im Garten eingeläutet. Die Rosa-Phase zuvor hat ungefähr eine Wochen gedauert, da war es auch deutlich kühler. Am 6.4. kamen dann die Süßkirsche und die Mirabelle zum Blühen. Die Felsenbirne fängt ebenfalls an, die zwei Birnbäumchen zeigen ihre ersten offenen Blüten.

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Wir sind also trotz des teils kalten März einige Tage früher als 2015.

Am 3.4. konnte man bei 20° schon zwei Stunden unter der Magnolie aushalten und einen Kaffee trinken.

Himbeeren

Zeitgleich mit den wohl letzten Himbeeren (Sorte: autumn bliss) dieses Jahres aus dem eigenen Garten kam ein Päckchen mit einem „Raspberry Pi 2„, damit ich die langen Wintertage besser überstehen kann.

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Der „Raspberry Pi 2“ ist ein Mikrocomputer für 40 Euro, der mehrere Aspekte meiner EDV-Aktivitäten der letzten Zeit zusammenführt. UNIX/Linux, Python und Arduino. Also ein Interessanter Ansatz.

Für die 40 Euro bekommt man den nackten Computer, braucht dann aber noch ein USB-Netzteil, eine Mikro-SD-Karte, einen HDMI-Bildschirm, eine Maus und eineTastatur. Mein vorhandenes „Wireless Touch Keyboard“ Logitech K400r mit dem USB-Adapter funktionierte auch schon beim Setup. Und unser Monitor/Fernseher hat einen HDMI-Anschluss.

Die Inbetriebnahme war problemlos. Das Softwarepaket NOOBS mit Raspbian (Debian Jessie) aus dem Internet laden (ca. 1 GB), auf die Mikro-USB-Karte kopieren, den Raspberry booten, einafche Angaben zur Sprache und zur Tastatur machen und noch 15 Minuten warten. Dann hat man einen Linux-PC mit einem aufgeräumten Desktop vor sich stehen. Dauer insgesamt ca. 1 Stunde. Auf der 8GB-SD-Karte sind dann noch ca. 2 GB frei. Und man hat sein vollständiges Recovery-System weiterhin auf der SD-Karte …

Auf dem Desktop findet man dann einen Browser (ein RJ45-Anschluss ist vorhanden), Libreoffice und Python (Version 2.x und 3.x) als Programmiersprache. Damit kann man schon etwas anstellen.

Was mir noch fehlt:

  • Drucker- / Scanner-Treiber (Canon MP560)
  • Browser (Chromium oder Firefox/Iceweasel)
  • USB-WLAN-Adapter
  • NAS-Laufwerk der Fritz-Box mounten
  • Gehäuse

Dann könnte man schon von einem ordentlichen Notfall-PC reden.

Frühling 2015

Unsere Magnolie hat mit ihrer Vollblüte am 9.4. endgültig das Frühjahr im Garten eingeläutet. Die Rosa-Phase zuvor hat ungefähr zwei Wochen gedauert, da war es auch deutlich kühler. Am 10.4. kamen dann die Süßkirsche, am Wochenende (11./12. April) die Mirabelle und unsere beiden kleinen Birnbäume mit ihrer Vollblüte dazu, ebenso im Vorgarten unsere Felsenbirne. Im Moment fliegen bei über 20° auch die Bienen ganz emsig zwischen den Blüten umher.

Da wir am Wochenende In Helmstedt und im Weltnaturerbe „Nationalpark Hainich“ (bei Eisenach) waren, konnten wir den Vorsprung der Pfalz auch richtig miterleben. Der Brocken lag noch voll im Schnee, im Hainich selbst war noch kein Grünschimmer in den Bäumen zu sehen, dafür war der lichte Waldboden mit Frühlingsblühern und zartem Grün bedeckt. So einen blühenden Waldboden haben wir in der Pfalz nicht.

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Und auf dem Weg in die Pfalz wurde es dann ständig grüner und bunter.

Was macht die Hummel da?

In einer Videoaufnahme fand ich die folgende Szene, die ich mir im Moment nicht erklären kann. Eigentlich wollte ich nur mal in Ruhe die Aus- und Einflüge zählen.

 

Hat jemand eine Ahnung, um was es sich da handeln könnte? Die Hummel ist ja anscheinend mit einem einfachen Rauswurf der Last nicht zufrieden.

Hummel 2014

Das Projekt „Hummelkasten“ scheint dieses Jahr erfolgreicher zu laufen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist es diesmal eine Gartenhummel, die sich unseren Nistkasten ausgesucht hat. Den Schieber am Vorbau haben wir diesmal nicht geschlossen.

Seit Ende April kann man Ein- und Ausflüge am Kasten beobachten. Allerdings nicht sehr oft und gerade die Ausflüge gehen auch blitzschnell über die Bühne. Da ist eine Digitalkamera mit HD-Video und eine nachgearbeitete Zeitlupe ein nützliches Werkzeug.

Hier die einfachen Ein- und Ausflüge (2* Zeitlupe):

Heute hatte ich dann das Glück, mehrere Ausflüge nacheinader und mehrere Einflüge nacheinander mit der Kamera festzuhalten. Das deutet wohl einwandfrei auf ein Volk mit „jungen“ Hummeln hin. Bei dem zweiten Ausflug handelt es sich meiner Meinung nach um einen Erstausflug einer jungen Hummel, denn man sieht Elemente eines Orientierungsflugs.

Die Turmfalken sind da

Seit Sonntag (31.3.) haben wir wieder ein Turmfalkenpaar im Baum. Man sieht sie und hört sie sehr deutlich …….

Mal sehen, wie sich das jetzt in den nächsten Wochen weiterentwickelt.

Letztes Jahr kamen sie erst in der 2. Aprilhälfte und hatten noch einen sehr kühles Frühjahr zu verkraften.

 

 

Ende Februar 2014

Heute kann ich mit eigenen Augen bestätigen: Alle fünf Storchennester, in denen im letzten Jahr erfolgreich gebrütet wurde,  sind besetzt. An diesen Nestern komme ich regelmäßig mit dem Fahrrad vorbei. Ich werde die Augen offen halten, ob sich im näheren Umkreis von Haßloch an den anderen Nisthilfen etwas tut.

Im Garten konnte man schon vereinzelt Königinnen der Gartenhummel und der Ackerhummel beobachten. Ich werde mich mal an einem wärmeren und sonnigeren Tag einfach in die Nähe des Hummelkastens setzen und geduldig beobachten. Den Kasten öffnen will ich im Moment nicht.

Von unseren vorjährigen Turmfalken ist noch nichts zu sehen oder zu hören.

Herbst

22.10.2013

Der (sonnige) Herbst hat endgültig begonnen.

Der Rasen konnte noch einmal geschnitten werden, die Felsenbirne hat ihre Blätter schon abgeworfen, die Magnolie ist gerade dabei. Alles sieht nach Herbst aus.

Neu gepflanzt haben wir Johannisbeersträucher, duftende Pfingstrosen und jetzt werden noch einige Blumenzwiebel für das Frühjahr verbuddelt.

Insgesamt war das Gartenjahr etwas ungewöhnlich, da wir im Frühjahr ca. 3 Wochen durch schlechtes und kaltes Wetter verloren haben. Das war für viele Früchte dann nicht mehr aufzuholen. Die Ernte unserer späten Himbeeren war gut.

Unser Nussbaum hatte viele Nüsse, aber leider wurden fast alle wieder schwarz. Dieses Problem hat anscheinend die ganze Pfalz und keiner kennt eine gute Lösung.

Von unseren Turmfalken haben wir überhaupt nichts mehr gesehen. Hummeln waren im Sommer viele unterwegs, jetzt sieht man immer noch einzelne umherfliegen. Vielleicht ist unsere Hummelkönigin für das nächste Frühjahr dabei …

Bilder zu den Turmfalken

Eine kleine Auswahl von Bildern unserer Turmfalken:

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Und ab hier gibt es dann den Nachwuchs zu bestaunen:

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Am meisten erstaunt waren wir über die Schnelligkeit, mit der das ganze Geschehen im Nest vor sich ging. Man konnte den drei jungen Falken beim Wachsen direkt zusehen ….