Ein Astro-Foto mit dem Google Pixel 4a

Da ich im Moment einen Vortrag zum Thema „Fotografie mit dem Smartphone“ vorbereite, kam ich auf die Idee, mal die Astro-Foto-Funktion im Google Pixel 4a auszuprobieren.

Das Prinzip ist einfach: Smartphone auf ein Stativ stellen, auslösen, ein paar Minuten warten und das Foto vom Himmel ist fertig.

Zuerst das Stativ: Ich besitze nur ein großes und stabiles Dreibein-Holzstativ von der Firma Eschenbach und darauf einen Manfrotto Revolver-Kugelkopf. Diese Kombination hat früher locker eine 2 Kilo Kamera getragen. Da ganz oben drauf kam dann die Klemme für das Handy. Das Ganze wirkt und ist auch etwas überdimensioniert, aber stabil.

Gegen 21:00 machte ich die eine Aufnahme. Der Himmel war nicht so perfekt, es gab leichte Schleierwolken. Aber meine Neugier gewann die Oberhand. Das Stativ wurde in unseren Hof geschleppt, das Handy war schnell in die Klemme eingelegt, die Kamera-App gestartet und der Nachtmode eingestellt. Himmelsrichtung OSO. Und dann kam schon nach einigen Sekunden die Meldung, ich könne die Aufnahme jetzt starten.

Draufgedrückt, 4 Minuten gewartet (mit einem laufenden Kreis zur Unterhaltung), dann waren wohl die ca. 15 Aufnahmen gemacht. Und schon kam die Meldung, die Aufnahme sei fertig, ein Bild.

Die technischen Tricks vom Pixel: Mehrere Aufnahmen, gutes Stacking, Wegrechnen von problematischen Pixel, Grauton neu festlegen.

Das Bild zeigt in der Mitte Perseus, oben Teile der Cassiopeia, rechts oben das Dreieck und unterhalb des Perseus den Fuhrmann. Man erkennt Sterne bis zur Grenzgröße von ungefähr 7, also deutlich mehr als mit bloßem Auge. Für „nichts tun“ ein tolles Ergebnis. Objektabstände von 10′ (Bogenminuten) sind auch gut erkennbar.

Ich werde bestimmt noch häufiger mit der Foto-App des Pixel 4a beschäftigen. Es gibt ja noch viele Sternbilder ….

Unsere Apulienreise 2021

Eine Reise mit der evangelischen Kirchengemeinde Haßloch vom Montag, 20.09. bis Mittwoch, 29.09. 2021 (Reiseleitung: Pfarrer Dr. F. Schmidt-Roscher).

Montags morgens um kurz vor 5 Uhr treffen sich 21 Personen an der Lutherkirche in Haßloch zur gemeinsamen Fahrt nach Apulien, zum Stiefelabsatz Italiens. Die meisten sind noch müde, bestimmt einige aufgeregt, alle erwartungsvoll.

Wie wird diese Reise, wer fährt alles mit, wen kennt man und dann, so eine lange Busreise, wie übersteht man die?

Der Bus ist groß, viel Platz gibt es für die Gruppe, der Busfahrer ist sehr gelassen, schon beim allerersten Verkehrshindernis noch in Haßloch. In diesen frühen Stunden wird meist geschlafen, ruhig ist es im Bus. Dann langsam erste Gespräche, erstes Lachen. Die Fahrt bis Classe bei Ravenna ist lang. Aber die dortige Basilika San Apollinare beeindruckt alle.

Santa Maria Maggiore

Am nächsten Tag geht es nochmals viele Kilometer weiter bis nach Apulien, nach Barletta am ägäischen Meer. Dazwischen immer wieder Blicke auf das Meer, herrliches Wetter, manche träumen vom Schwimmen. Der Wind am Meer in Barletta ist heftig, aber es ist sonnig, einige waten ins warme Wasser, schwimmen auch, sehr salzig ist das Wasser. Nicht ohne Grund gewinnt man in der Nähe von Barletta Meersalz. Abends spürt man dann die typische Stimmung in einer italienischen Stadt, lebhafte Geschäftigkeit!

Der Mittwoch bringt eine Umplanung, alle sind am Abend froh, dass das so war. Die Gruppe fährt zum Gargano in fast 1000 m Höhe, nach Monte Sant’Angelo, wärmende Kleidung ist nötig. Besichtigt werden die Grotte des Erzengels Michael und später dann, wieder in der Ebene (bei Manfredonia), noch zwei Kirchen aus romanischer Zeit, mancher wird still.

Donnerstags dann kommt Laura als lokale Führerin, lebhaft, fröhlich und von sehr italienischem Temperament. Sie zeigt der Gruppe Bari, „verordnet“, ganz Italienerin, eine Siesta im Bus vor dem Besuch des Castel del Monte und führt uns hervorragend. Bari und das Castel sind aber auch Höhepunkte!

Es bleibt nicht bei diesen Höhepunkten! Der Bus fährt Freitag nach Alberobello, diese Stadt der Trulli wird besichtigt und auch ein einzelner Trullo. Ob man so wohnen will? 

Tags drauf besucht unsere Reisegruppe Lecce. Diese Stadt des Barocks wirkt durch die gelben Steine hell, die barocken Kirchen sind entgegen den Erwartungen nicht überladen. Wer die nächtliche Stadtführung ausgelassen hat, bedauert das bestimmt, denn es wird von vielen Musikdarbietungen und fröhlichen Menschenmengen erzählt.

Sonntags in der Hafenstadt Otranto am ägäischen Meer sind die Bodenmosaike in der Kathedrale bewundernswert und werden eifrig fotografiert. Das wunderbare Wetter lässt ans Baden denken, aber hier ist es nicht vorgesehen. Macht nichts, es ist wunderschön hier, ebenso wie in der Hafenstadt Gallipoli am Ionischen Meer mit seiner verwinkelten Altstadt.

Nach Matera in der Basilikata, 2019 europäische Kulturhauptstadt, führt die Fahrt am Montag. Die Sassi (Höhlenwohnungen) sind berühmt, der Anblick ist toll, der neueste Bond-Film wurde teilweise dort gedreht, auch Verfilmungen von Jesu Leben entstanden in Matera. Aber auch in so einem Sasso will man heute nicht mehr leben, da sind sich alle einig. Da ist sehr viel Armut zu spüren.

Schon ist wieder Zeit für die Heimreise. Noch eine hervorragende Führung in der Kathedrale von Modena und dann, nach der Zwischenübernachtung, der Rest der langen Heimreise.

Die anfänglichen Fragen, wie kann man sie beantworten?

Knapp 4000 km Reise (mit den Fahrten in Apulien) sind sehr viel. Aber wenn der Busfahrer so gut fährt (auch rückwärts!), wenn Essen und Trinken stimmen, wenn alle so diszipliniert sind, wenn die lokalen Reiseleiterinnen (nicht nur Laura) so gut erklären, wenn unser Reiseleiter so viel weiß, sich um jeden kümmert und auch noch italienisch spricht, dann macht die Reise Freude!

Jeder hat Rücksicht auf Langsamere genommen, man hat sich gut verstanden, es wurde viel erzählt, miteinander gesprochen und gelacht. Und gesungen wurde auch, in leeren Kirchen und Krypten, auch am Hotel, jedoch nicht im Bus. Das „Dona nobis pacem“ klingt schon ganz ordentlich, am Singen als Kanon muss noch etwas gefeilt werden.


Apulien ist definitiv eine Reise wert, so viele Eindrücke und Bilder sind jetzt „innerlich“ und „digital“ gespeichert. 

Das Storchenjahr 2021

Glücklicherweise stören sich unsere Störche nicht an den aktuellen Corona-Problemen. In „meinem“ Gebiet kamen sie im Februar und Anfang März zurück. Und Ende März scheint man auch zu fleißig zu brüten.

Ich vermisse noch ein Paar auf dem Nest am Kindelsbrunnen, dafür habe ich ein neues Nest in Böhl-Iggelheim (Konrad-Adenauer-Straße) hinzubekommen. Es passt auch sehr gut in meine Radtouren. Und es hat einen interessanten Standort: oben auf der breiten Baumkrone einer Zeder (oder ist eine eine gewöhnliche Kiefer?) miten in einem Vorgarten.

Zwei neue Nester aus 2020 in Böhl-Iggelheim hat man fachmännisch zurückgebaut. Es waren unerwünschte und gefährliche Standorte. Ein Nest aus dem Vorjahr in Böhl-Iggelheim (Bahnhofstraße) steht noch leer. Das eigentlich zurückgebaute Nest an der PGRS+ in Iggelheim ist wieder vorhanden.

Der von den Stadtwerken Neustadt in NW-Geinsheim vorgenommene Nest-Umzug von einem Strommast (Geitherstraße) zu einem 50 Meter weiter entfernten Strommast mit künstlichem Nestaufbau (Böbinger Straße) wurde angenommen.

31.3.: Das Storchenpaar am Kindelsbrunnen (NW-Geinsheim) ist auch da und brütet.

Vier neue Nester sind vorhanden: Eines an der B39, Kreuzung L530, eines am Speyerbach (Fußgängerbrücke Hirtenweg), eines zwischen Haßloch und Meckenheim und ein frisch umgesiedeltes Nest in Ruppertsberg am Hofgut. Auf allen Nestern sind auch zwei Störche zu sehen. Für die Storchenkarte muss man sich noch mit einer Brut qualifizieren.

Ende April habe ich noch keinen Nachwuchs gesichtet. Es ist aber auch recht kühl und da sitzt ein Storch wohl lieber auf dem Nest und kümmert sich um Eier oder Küken.

Der erste von mir gesichtete Jungstorch in seinem Nest in Böhl-Iggelheim. 8.5.2021)

Meine Storchenkarte wird weiterhin gepflegt.

Python: Kenntnisse verbessern

Da im Moment das Freizeitangebot wegen Corona stark eingeschränkt ist, will ich diese ruhige Zeit zur Verbesserung meiner Programmierkenntnisse einsetzen.

Ich benutze weiterhin als Programmiersprache Python, Kotlin/Java hat mich nicht so recht überzeugt. Und als neues Buch habe ich mich für „Algorithmen in Python“ von David Kopec entschieden (Rheinwerk-Verlag, 2020, 978-3-8326-7747-1). Im Inhaltsverzeichnis finden sich auch interessante Spiele, die mit passenden Algorithmen dann in Python programmiert werden sollen. Auf Grafik wird weitgehend verzichtet, reines Python ohne viele Erweiterungen ist angesagt. Ich selbst habe im Moment die Python-Version 3.9 mit IDLE auf meinem Windows-10-PC.

Parallel habe ich mir die IDE PyCharme installiert. Vielleicht bringt sie mir doch einige Vorteile oder hilft mir zumindest, kleine Fehler zu vermeiden. Das Anzeigen der erwarteten Syntax und passender Parameter ist ja meist hilfreich.

Relativ schnell stolperte ich im Buch über zwei nicht erwartete Probleme: Der Autor David Kopec benutzt „typing-hints“ und an vielen Stellen „generische“ Lösungen. Beides finde ich im Prinzip gut, aber einfacher wird das Programieren für mich damit nicht. Python ohne feste Typisierung fand ich sehr angenehm. Vielleicht bin ich auch kein typischer „moderner“ Programmierer, COBOL von 1970 lässt grüßen. Ich will möglichst einfach überschaubare Probleme aus unterschiedlichen Bereichen verstehen und dann mit Python lösen.

Im Internet sehe ich mich um, wie man die Probleme mit einem anderen Ansatz hätte lösen können. Damit umgehe ich den starken „generischen“ Ansatz. Und auf die „typing- hints“ verzichte ich bei meinem eigenen Code weiterhin.

Folgende Themen waren für mich interessant:

  1. Spiel: Die Türme von Hanoi
  2. Spiel: Ein Labyrinth
  3. Spiel: Missionare und Kannibalen
  4. Logik: Einfärben einer Landkarte mit wenigen Farben
  5. Logik: Acht-Dame-Problem
  6. Logik: Worte in einem Buchstabengitter verstecken

Im Moment bin ich bei Graphen und versuche mich als Beispiel am eigenen Stammbaum.

Stammbäume werden oft mit Hilfe von Graphen dargestellt und die Graphentheorie liefert auch hier anwendbare Lösungen für typische Fragestellungen. Man wird allerdings ständig abgelenkt: Bei der Arbeit mit meinem Stammbaum bin ich über „dataclasses“ gestolpert, „dictionaries“ sind auch interessant und SQlite wäre auch wieder mal hilfreich. Die Arbeit geht einem nicht aus.

Das Folgethema „Genetische Algorithmen“ ist etwas seltsam. „k-Means-Clustering“ klingt auch eher lebensfern.

Zur Abwechslung schweife ich ab zur Bildverarbeitung und Objekterkennung mit Python, also zu „PIL und OpenCV“. Das Kapitel zu „Neuronalen Netzwerken“ kommt aber bestimmt noch dran.

Dieser Artikel wird fortgesetzt.

Moderne Video-Kommunikation 2020

Die Corona-Ereignisse im Frühjahr 2020 führten zu einer Einschränkung der Mobilität und zu einer Reduzierung von persönlichen Kontakten. Als Ausgleich kamen immer mehr die modernen Methoden der Video-Kommunikation zum Einsatz, sowohl im geschäftlichen auch als im privaten Umfeld.

Seit vielen Jahren (spätestens seit ISDN) gab es Angebote für „Bildtelefonie“, aber die Technik war einfach zu teuer und eigentlich auch zu dürftig. Es gab auch kommerzielle, aufwendige Lösungen, die aber für den breiten Markt nicht relevant sein konnten. Die Situation änderte sich erst mit dem Aufkommen moderner Smartphones, in die ja von vornherein Kameras verbaut waren, und das quasi ohne Mehrpreis. Die heute angebotenen Geschwindigkeiten der Datenleitungen (Internet) genügten dann auch den Anforderungen der Bildübertragung.

Für Privatpertsonen gibt es seit wenigen Jahren günstige Angebote über Apps und über die beliebten Messengerdienste, die integrierte Telefonie zum Nulltarif bereit stellen. Hier ist man dann meist nur noch einen Knopfdruck von der Bildtelefonie entfernt. Man muss nur erahnen, dass diese Möglichkeit angeboten wird.

Der Boom des Homeoffice unter Corona machte den Einsatz von Konferenzsystemen notwendig. In einem üblichen Telefonat gibt es zwei Teilnehmer, in vollentwickelten Konferenzsystemen können mehrere Teilnehmer in unterschiedlichen Rollen (Gastgeber, Moderator, Sprecher, Diskussionsteilnehmer und einfach als Zuhörer) teilnehmen und dabei noch über Sonderfunktionen zusätzlich zum Livebild andere Informationen zeigen. Damit kann man übliche Besprechungen (mit Bild und Interaktion) recht gut nachbilden.

Video-Konferenz-Software war teuer, setzte auf richtige Konferenzstudios und professionelle Bedienung und Benutzung. Auch hier gibt es jetzt gute Lösungen quasi zum Nulltarif.

Wir selbst benutzen im Moment aus dem riesigen Angebot auf dem Handy die Messengerdienste „Whatsapp“ und „Signal„, die Videotelefonie (auch in kleinen Gruppen) beherrschen. Auf dem PC haben wir wieder „Skype“ aktiviert, ein System, welches Videotelefonie gut unterstützt. Als Konferenz- und Schulungssystem haben wir uns aus dem großen Angebot auf „Zoom“ festgelegt. Hier kann man kleine Konferenzen ohne gebührenpflichtige Anmeldungen ausprobieren und durchführen. Skype und Zoom kann man natürlich auch via App vom Smartphone aus betreiben. Natürlich braucht der Partner das gleiche Programm.

Allerdings mussten wir unseren Desktop-PC um eine gute Webcam (mit Mikrofon) ergänzen. Es wurde eine Logitech C615 HD für ungefähr 100 Euro. Das Hauptproblem: Webcams sind im Moment Mangelware, da der Homeoffice-Boom anscheinend die Nachfrage unerwartet und stark erhöht hat.

Für Fernwartung, in Corona-Zeiten auch stärker nachgefragt, verwenden wir nach wie vor den „Teamviewer“ bzw. „Quicksupport“.

Fahrradtour „Moselquelle bis Metz“

Los ging es mit 26 Radlern um 6:30 bei Pfadt-Reisen in Germersheim. Der Bus fuhr über Straßburg, die elsässische Weinstraße und die Skigebiete der hohen Vogesen nach Bussong zur Moselquelle. Der Weg war nicht unbedingst so geplant, aber schön. Auch Verkehrsstörungen haben manchmal ihr Gutes.

Dann starteten wir an der jungen Mosel (von einem mickrigen Rinnsal bis zu einem Bach) und fuhren abwärts bis nach Remiremont. Die Fahrradstrecke verläuft auf einer stillgelegten Bahntrasse und ist in einem sehr guten Zustand. Motto: Radfahren ohne Arbeit.

Der Bus brachte uns dann nach Épinal in unser Hotel. Dort konnte man duschen und dann ging es schon zum Abendessen, denn wir hatten ja eine Reise mit Halbpension gebucht. Das Essen war wirklich gut. Allerdings war es dann 21:00, bevor man einen kurzen Gang durch Épinal machen konnten, über eine Kanustrecke und über die Mosel in Richtung Altstadt.

Der zweite Tag führte uns dann von Les Forges d’Uzemain am „Canal des Vosges“ entlang nach Le Friche Porel. Erst an den Schleusen aufwärts, dann die Schleusenreihe bei Golbay abwärts parallel zur Mosel. Auch eine Kanalbrücke (über die Mosel) konnten wir bestaunen. Nur Wasser und folglich auch Boote gab es wenig. Das Nachzählen im Internet ergab 52 (?) Schleusen.



Unser Hotel war an diesem und am folgenden Abend in Nancy.
Wir hatten vor dem Abendessen Zeit für einen kurzen Stadtbummel, und nach dem Essen war nochmals bummeln angesagt. Es gab einen schöne Innenstadt mit Jugendstilhäusern und natürlich den „Place Stanislas“ mit seinen Gebäuden, Brunnen und goldenen Toren. Trotz Corona waren abends die Außentische der Lokale gut besetzt.

Am dritten Tag ging es dann von Nancy aus Richtung Metz. Erst war es die Meurthe, später dann nach dem Zusammenfluss wieder die Mosel, die uns bis Metz begleitete. Hier gab es auch reichlich Wasser, richtige Schiffe, eine römisches Viadukt und in der Umgebung von Metz auch Sport- und Hausboote.
Der Stadtbummel in Metz fiel etwas kürzer aus, denn eine Bank an der Mosel mit Stadtblick war auch nicht zu verachten.

Am letzten Tag starteten wir in Toul (Festungbaumeister: Vauban) an der Mosel, an diversen Kanälen entlang nach Nancy. Dabei berührten wir auch den Rhein-Marne-Kanal, der einen richtig aktiven Schiffsverkehr aufweist. Bei Interesse an dem verzwickten Kanalsystem siehe „Voies navigables de France“ (VNF). Diese Gesellschaft ist für das französche Kanalsystem zuständig.

Die Rückfahrt führte uns von Nancy über die französischen Autobahnen Richtung Straßburg / Elsaß und dann wieder nach Germersheim. Es waren insgesamt 210 sehr schöne Radkilometer bei idealem Radwetter, kein Regen und tagsüber so bei 25°. Wir lernten eine Gegend kennen, die uns vorher fast unbekannt war.

Komet C/2020 F3 (NEOWISE)

Endlich wieder einmal ein richtiger Komet mit einem schönen Schweif und das ganze auch noch mit bloßem Auge sichtbar. So eine Überraschung freut einen.

Am Samstag (18.07.20) Abend nach 23:00 ging es dann zu einem Beobachtungsplatz mit guter Nordsicht, nachdem ich NEOWISE bereits von unserem Haus aus mit dem Fernglas finden konnte. Wir waren nicht die Einzigen, die zu diesem Zeitpunkt mit mit Foto und Fernglas unterwegs waren. Die Berichterstattung in der „Rheinpfalz“ war gut und hatte bei vielen die Lust am eigenen Sehen geweckt.

Wir fanden ihn mit Hilfe des „Großen Wagens“, der Himmelsrichtung NNW und der Höhe von 15° über dem Horizont sehr leicht. Vom rechten unteren Stern im Großen Wagen über „The UMa“ und schon konnte man NEOWISE direkt bei „Iot UMa“ nicht mehr übersehen. Im 8*42-Fernglas ein toller Anblick.

Am Sonntag haben wir dann ungefähr zur gleichen Zeit die Beobachtung wiederholen können. Der Komet war in diesen 24 Stunden ca. 4° weiter gewandert. Der Anblick war weiterhin toll.

Die Beweisbilder (bitte anklicken, dann sieht man mehr!):

So ein schöner Komet könnte öfters vorbei kommen ….

Nachtrag: Am 30.7. konnten wir gegen 23:00 den Kometen nochmals bei klarem Himmel (aber 3/4-Mond) im Sternbild „Haar der Berenike“ mit dem Fernglas nochmals sehen. Auch das Sternbild selbst war im Fernglas ein schönes Objekt.

Test: LightBox-Funktionalität in WordPress

Irgendwie komme ich mit der LightBox-Funktionalität in WordPress nicht ganz zurecht. Oder sie macht nicht das, was ich will. Eine LightBox soll ganz einfach durch anklicken im Browser das Bild schöner und größer präsentieren.


Die normal(?) in den Text eingebauten Bilder werden nicht mehr von der LightBox „WP-Slimbox2“ erfasst. In der Vergangenheit (vor Gutenberg, also mit dem Classic-Editor) war das aber so. Bei den alten Beiträgen funktioniert es auch weiterhin. Dafür hat die jetzt besser integrierte Galerie von Gutenberg schon eine gute eigene Funktionalität, wenn man im Editor den „Link zur Medien-Datei“ aktiviert. Dann geht es halbwegs ohne LightBox, mit der WP-Slimbox2 gut. Für die WP-Slimbox2 habe ich mich mal vor vielen Jahren entschieden …

Das ist ein Absatz mit Inline-Bild. Hier geht es dann weiter …..

Glasfaser-Kunst

Vielleicht probiere ich auch mal andere „LightBoxen“ aus. In WordPress werden viele angeboten. Den Schritt turück zum Classic-Editor will ich nicht machen.

Fernwartung mit TeamViewer / QuickSupport

Sie brauchen Hilfe am (Android) Smartphone?
Mit der App „QuickSupport“ auf Ihrem Smartphone kann man Ihnen aus der Ferne helfen. Man sieht, was Sie auf Ihrem Smartphone sehen und man kann auch Ihr Smartphone aus der Ferne bedienen.
Ein Tipp in Richtung Sicherheit vorweg: Lassen Sie sich nur von Personen helfen, denen Sie wirklich vertrauen!

Dazu brauchen Sie zunächst die App „QuickSupport“ auf Ihrem Smartphone. Man kann diese aus dem Playstore heraus installieren. Ohne Internet und ohne ein Google-Konto geht das natürlich nicht.

Beim ersten Aufruf kommt eine kurze Einführung, dann drückt man „fertig“ und die Fernwartung kann beginnen.
Halt: Die App braucht „besondere“ Zugriffsrechte, da sie Ihren aktuellen Bildschirm intensiv nutzt. Also muss man ihr dies zu Beginn erlauben.

Jetzt ist man im eigentlichen „QuickSupport“:
Man sieht eine ID, die man seinem Helfer mitteilen muss. Über diese ID kann dieser danach von seinem PC via TeamViewer Ihr Smartphone erreichen. Sie bekommen die Frage „Fernwartung zulassen“, erlauben dies und los geht es ..

Die App verschwindet im Hintergrund, dafür erscheinen zwei neue Symbole im Nachrichtenbereich des Smartphones:
Ein Auge : Vorsicht, Sie werden beobachtet (durch den Helfer)
Ein Teamviewer-Symbol (Doppelpfeil): Hierüber können Sie die Fernwartung abbrechen. Und hier sehen Sie den Namen der Gegenstelle.

Jetzt können Sie sich entspannt zurücklegen und darauf hoffen, dass Ihr Helfer seine Sache gut macht. Machen Sie am besten nur das, was Ihnen der Helfer sagt.

Manche Apps schützen ihren Bildschirm, dann sieht der Helfer nichts. Aber mit den meisten Apps funktioniert „Quicksupport“ sehr gut.

Ganz am Ende kontrollieren Sie sicherheitshalber, ob die Gegenstelle die Verbindung ordentlich beendet hat. Die beiden vorher erwähnten Symbole sollten wieder verschwunden sein.

Für die Unterstützung PC zu PC gibt es den „TeamViewer“ für beide Seiten. Man bekommt das Programm über „www.teamviewer.com“ im Internet. Und es gilt: „kostenlos für private, nicht-kommerzielle Nutzung“. Danke, TeamViewer!

Ein guter Tipp: Testen Sie vorab TeamViewer/QuickSupport gemeinsam mit Ihrem möglichen Helfer, wenn Sie direkt zusammen sind. Ein direkter Blick über die Schulter und eine direkte Frage kann am Anfang nie schaden.

Aktuelles am Sternenhimmel (2020-04)

Die Rheinpfalz hatte eine Leser-Frage zur Venus und wollte wissen, warum man diese zur Zeit so gut sieht. Ein kurzes Interview mit und eine kurze schriftliche Darstellung von mir mündeten dann in diesem Artikel (RP, Ausgabe Unterhaardt, 22.4.2020). Leider schaltet „Die Rheinpfalz“ Artikel nur noch für zahlende Kunden frei. Ein „freier“ Link für meine Homepage war nicht zu bekommen.

Mehr oder weniger per Zufall sahen wir die StarLink-Satelliten am Himmel. Mittwochs (22.4. 21:00) gab es Satelliten im Minutentakt. Damit war mein Interesse geweckt und wir konnten dann die enge Kette der StarLink-6 an drei Abenden sehen (Start 22.4., Beobachtungen am 23./24./25.). Deutlich war zu erkennen, wie sich von Tag zu Tag die Abstände vergrößerten.
Aktuelle Infos dazu findet man am besten über www.heavens-above.com.
Zu diesen Satelliten-Phänomen gab es ebenfalls eine Anfrage der Rheinpfalz und anschließend einen kleinen Artikel. Der brachte wieder zwei direkte Rückfragen von Lesern.

Gefunden wurde ich von der Rheinpfalz über meine Aktivitäten in der Pollichia. Leider fallen die gemeinsamen Beobachtungsabende der Pollichia im Moment wegen der Covid-19-Lage aus. Danach kommen die zu hellen Sommernächte, aber ab August kann es dann mit unseren gemeinsamen Beobachtungen (hoffentlich!) weitergehen.