Moderne Video-Kommunikation 2020

Die Corona-Ereignisse im Frühjahr 2020 führten zu einer Einschränkung der Mobilität und zu einer Reduzierung von persönlichen Kontakten. Als Ausgleich kamen immer mehr die modernen Methoden der Video-Kommunikation zum Einsatz, sowohl im geschäftlichen auch als im privaten Umfeld.

Seit vielen Jahren (spätestens seit ISDN) gab es Angebote für „Bildtelefonie“, aber die Technik war einfach zu teuer und eigentlich auch zu dürftig. Es gab auch kommerzielle, aufwendige Lösungen, die aber für den breiten Markt nicht relevant sein konnten. Die Situation änderte sich erst mit dem Aufkommen moderner Smartphones, in die ja von vornherein Kameras verbaut waren, und das quasi ohne Mehrpreis. Die heute angebotenen Geschwindigkeiten der Datenleitungen (Internet) genügten dann auch den Anforderungen der Bildübertragung.

Für Privatpertsonen gibt es seit wenigen Jahren günstige Angebote über Apps und über die beliebten Messengerdienste, die integrierte Telefonie zum Nulltarif bereit stellen. Hier ist man dann meist nur noch einen Knopfdruck von der Bildtelefonie entfernt. Man muss nur erahnen, dass diese Möglichkeit angeboten wird.

Der Boom des Homeoffice unter Corona machte den Einsatz von Konferenzsystemen notwendig. In einem üblichen Telefonat gibt es zwei Teilnehmer, in vollentwickelten Konferenzsystemen können mehrere Teilnehmer in unterschiedlichen Rollen (Gastgeber, Moderator, Sprecher, Diskussionsteilnehmer und einfach als Zuhörer) teilnehmen und dabei noch über Sonderfunktionen zusätzlich zum Livebild andere Informationen zeigen. Damit kann man übliche Besprechungen (mit Bild und Interaktion) recht gut nachbilden.

Video-Konferenz-Software war teuer, setzte auf richtige Konferenzstudios und professionelle Bedienung und Benutzung. Auch hier gibt es jetzt gute Lösungen quasi zum Nulltarif.

Wir selbst benutzen im Moment aus dem riesigen Angebot auf dem Handy die Messengerdienste „Whatsapp“ und „Signal„, die Videotelefonie (auch in kleinen Gruppen) beherrschen. Auf dem PC haben wir wieder „Skype“ aktiviert, ein System, welches Videotelefonie gut unterstützt. Als Konferenz- und Schulungssystem haben wir uns aus dem großen Angebot auf „Zoom“ festgelegt. Hier kann man kleine Konferenzen ohne gebührenpflichtige Anmeldungen ausprobieren und durchführen. Skype und Zoom kann man natürlich auch via App vom Smartphone aus betreiben. Natürlich braucht der Partner das gleiche Programm.

Allerdings mussten wir unseren Desktop-PC um eine gute Webcam (mit Mikrofon) ergänzen. Es wurde eine Logitech C615 HD für ungefähr 100 Euro. Das Hauptproblem: Webcams sind im Moment Mangelware, da der Homeoffice-Boom anscheinend die Nachfrage unerwartet und stark erhöht hat.

Für Fernwartung, in Corona-Zeiten auch stärker nachgefragt, verwenden wir nach wie vor den „Teamviewer“ bzw. „Quicksupport“.

Fahrradtour „Moselquelle bis Metz“

Los ging es mit 26 Radlern um 6:30 bei Pfadt-Reisen in Germersheim. Der Bus fuhr über Straßburg, die elsässische Weinstraße und die Skigebiete der hohen Vogesen nach Bussong zur Moselquelle. Der Weg war nicht unbedingst so geplant, aber schön. Auch Verkehrsstörungen haben manchmal ihr Gutes.

Dann starteten wir an der jungen Mosel (von einem mickrigen Rinnsal bis zu einem Bach) und fuhren abwärts bis nach Remiremont. Die Fahrradstrecke verläuft auf einer stillgelegten Bahntrasse und ist in einem sehr guten Zustand. Motto: Radfahren ohne Arbeit.

Der Bus brachte uns dann nach Épinal in unser Hotel. Dort konnte man duschen und dann ging es schon zum Abendessen, denn wir hatten ja eine Reise mit Halbpension gebucht. Das Essen war wirklich gut. Allerdings war es dann 21:00, bevor man einen kurzen Gang durch Épinal machen konnten, über eine Kanustrecke und über die Mosel in Richtung Altstadt.

Der zweite Tag führte uns dann von Les Forges d’Uzemain am „Canal des Vosges“ entlang nach Le Friche Porel. Erst an den Schleusen aufwärts, dann die Schleusenreihe bei Golbay abwärts parallel zur Mosel. Auch eine Kanalbrücke (über die Mosel) konnten wir bestaunen. Nur Wasser und folglich auch Boote gab es wenig. Das Nachzählen im Internet ergab 52 (?) Schleusen.



Unser Hotel war an diesem und am folgenden Abend in Nancy.
Wir hatten vor dem Abendessen Zeit für einen kurzen Stadtbummel, und nach dem Essen war nochmals bummeln angesagt. Es gab einen schöne Innenstadt mit Jugendstilhäusern und natürlich den „Place Stanislas“ mit seinen Gebäuden, Brunnen und goldenen Toren. Trotz Corona waren abends die Außentische der Lokale gut besetzt.

Am dritten Tag ging es dann von Nancy aus Richtung Metz. Erst war es die Meurthe, später dann nach dem Zusammenfluss wieder die Mosel, die uns bis Metz begleitete. Hier gab es auch reichlich Wasser, richtige Schiffe, eine römisches Viadukt und in der Umgebung von Metz auch Sport- und Hausboote.
Der Stadtbummel in Metz fiel etwas kürzer aus, denn eine Bank an der Mosel mit Stadtblick war auch nicht zu verachten.

Am letzten Tag starteten wir in Toul (Festungbaumeister: Vauban) an der Mosel, an diversen Kanälen entlang nach Nancy. Dabei berührten wir auch den Rhein-Marne-Kanal, der einen richtig aktiven Schiffsverkehr aufweist. Bei Interesse an dem verzwickten Kanalsystem siehe „Voies navigables de France“ (VNF). Diese Gesellschaft ist für das französche Kanalsystem zuständig.

Die Rückfahrt führte uns von Nancy über die französischen Autobahnen Richtung Straßburg / Elsaß und dann wieder nach Germersheim. Es waren insgesamt 210 sehr schöne Radkilometer bei idealem Radwetter, kein Regen und tagsüber so bei 25°. Wir lernten eine Gegend kennen, die uns vorher fast unbekannt war.

Komet C/2020 F3 (NEOWISE)

Endlich wieder einmal ein richtiger Komet mit einem schönen Schweif und das ganze auch noch mit bloßem Auge sichtbar. So eine Überraschung freut einen.

Am Samstag (18.07.20) Abend nach 23:00 ging es dann zu einem Beobachtungsplatz mit guter Nordsicht, nachdem ich NEOWISE bereits von unserem Haus aus mit dem Fernglas finden konnte. Wir waren nicht die Einzigen, die zu diesem Zeitpunkt mit mit Foto und Fernglas unterwegs waren. Die Berichterstattung in der „Rheinpfalz“ war gut und hatte bei vielen die Lust am eigenen Sehen geweckt.

Wir fanden ihn mit Hilfe des „Großen Wagens“, der Himmelsrichtung NNW und der Höhe von 15° über dem Horizont sehr leicht. Vom rechten unteren Stern im Großen Wagen über „The UMa“ und schon konnte man NEOWISE direkt bei „Iot UMa“ nicht mehr übersehen. Im 8*42-Fernglas ein toller Anblick.

Am Sonntag haben wir dann ungefähr zur gleichen Zeit die Beobachtung wiederholen können. Der Komet war in diesen 24 Stunden ca. 4° weiter gewandert. Der Anblick war weiterhin toll.

Die Beweisbilder (bitte anklicken, dann sieht man mehr!):

So ein schöner Komet könnte öfters vorbei kommen ….

Nachtrag: Am 30.7. konnten wir gegen 23:00 den Kometen nochmals bei klarem Himmel (aber 3/4-Mond) im Sternbild „Haar der Berenike“ mit dem Fernglas nochmals sehen. Auch das Sternbild selbst war im Fernglas ein schönes Objekt.

Test: LightBox-Funktionalität in WordPress

Irgendwie komme ich mit der LightBox-Funktionalität in WordPress nicht ganz zurecht. Oder sie macht nicht das, was ich will. Eine LightBox soll ganz einfach durch anklicken im Browser das Bild schöner und größer präsentieren.


Die normal(?) in den Text eingebauten Bilder werden nicht mehr von der LightBox „WP-Slimbox2“ erfasst. In der Vergangenheit (vor Gutenberg, also mit dem Classic-Editor) war das aber so. Bei den alten Beiträgen funktioniert es auch weiterhin. Dafür hat die jetzt besser integrierte Galerie von Gutenberg schon eine gute eigene Funktionalität, wenn man im Editor den „Link zur Medien-Datei“ aktiviert. Dann geht es halbwegs ohne LightBox, mit der WP-Slimbox2 gut. Für die WP-Slimbox2 habe ich mich mal vor vielen Jahren entschieden …

Das ist ein Absatz mit Inline-Bild. Hier geht es dann weiter …..

Glasfaser-Kunst

Vielleicht probiere ich auch mal andere „LightBoxen“ aus. In WordPress werden viele angeboten. Den Schritt turück zum Classic-Editor will ich nicht machen.

Fernwartung mit TeamViewer / QuickSupport

Sie brauchen Hilfe am (Android) Smartphone?
Mit der App „QuickSupport“ auf Ihrem Smartphone kann man Ihnen aus der Ferne helfen. Man sieht, was Sie auf Ihrem Smartphone sehen und man kann auch Ihr Smartphone aus der Ferne bedienen.
Ein Tipp in Richtung Sicherheit vorweg: Lassen Sie sich nur von Personen helfen, denen Sie wirklich vertrauen!

Dazu brauchen Sie zunächst die App „QuickSupport“ auf Ihrem Smartphone. Man kann diese aus dem Playstore heraus installieren. Ohne Internet und ohne ein Google-Konto geht das natürlich nicht.

Beim ersten Aufruf kommt eine kurze Einführung, dann drückt man „fertig“ und die Fernwartung kann beginnen.
Halt: Die App braucht „besondere“ Zugriffsrechte, da sie Ihren aktuellen Bildschirm intensiv nutzt. Also muss man ihr dies zu Beginn erlauben.

Jetzt ist man im eigentlichen „QuickSupport“:
Man sieht eine ID, die man seinem Helfer mitteilen muss. Über diese ID kann dieser danach von seinem PC via TeamViewer Ihr Smartphone erreichen. Sie bekommen die Frage „Fernwartung zulassen“, erlauben dies und los geht es ..

Die App verschwindet im Hintergrund, dafür erscheinen zwei neue Symbole im Nachrichtenbereich des Smartphones:
Ein Auge : Vorsicht, Sie werden beobachtet (durch den Helfer)
Ein Teamviewer-Symbol (Doppelpfeil): Hierüber können Sie die Fernwartung abbrechen. Und hier sehen Sie den Namen der Gegenstelle.

Jetzt können Sie sich entspannt zurücklegen und darauf hoffen, dass Ihr Helfer seine Sache gut macht. Machen Sie am besten nur das, was Ihnen der Helfer sagt.

Manche Apps schützen ihren Bildschirm, dann sieht der Helfer nichts. Aber mit den meisten Apps funktioniert „Quicksupport“ sehr gut.

Ganz am Ende kontrollieren Sie sicherheitshalber, ob die Gegenstelle die Verbindung ordentlich beendet hat. Die beiden vorher erwähnten Symbole sollten wieder verschwunden sein.

Für die Unterstützung PC zu PC gibt es den „TeamViewer“ für beide Seiten. Man bekommt das Programm über „www.teamviewer.com“ im Internet. Und es gilt: „kostenlos für private, nicht-kommerzielle Nutzung“. Danke, TeamViewer!

Ein guter Tipp: Testen Sie vorab TeamViewer/QuickSupport gemeinsam mit Ihrem möglichen Helfer, wenn Sie direkt zusammen sind. Ein direkter Blick über die Schulter und eine direkte Frage kann am Anfang nie schaden.

Aktuelles am Sternenhimmel (2020-04)

Die Rheinpfalz hatte eine Leser-Frage zur Venus und wollte wissen, warum man diese zur Zeit so gut sieht. Ein kurzes Interview mit und eine kurze schriftliche Darstellung von mir mündeten dann in diesem Artikel (RP, Ausgabe Unterhaardt, 22.4.2020). Leider schaltet „Die Rheinpfalz“ Artikel nur noch für zahlende Kunden frei. Ein „freier“ Link für meine Homepage war nicht zu bekommen.

Mehr oder weniger per Zufall sahen wir die StarLink-Satelliten am Himmel. Mittwochs (22.4. 21:00) gab es Satelliten im Minutentakt. Damit war mein Interesse geweckt und wir konnten dann die enge Kette der StarLink-6 an drei Abenden sehen (Start 22.4., Beobachtungen am 23./24./25.). Deutlich war zu erkennen, wie sich von Tag zu Tag die Abstände vergrößerten.
Aktuelle Infos dazu findet man am besten über www.heavens-above.com.
Zu diesen Satelliten-Phänomen gab es ebenfalls eine Anfrage der Rheinpfalz und anschließend einen kleinen Artikel. Der brachte wieder zwei direkte Rückfragen von Lesern.

Gefunden wurde ich von der Rheinpfalz über meine Aktivitäten in der Pollichia. Leider fallen die gemeinsamen Beobachtungsabende der Pollichia im Moment wegen der Covid-19-Lage aus. Danach kommen die zu hellen Sommernächte, aber ab August kann es dann mit unseren gemeinsamen Beobachtungen (hoffentlich!) weitergehen.

Die Störche im Jahr 2020

Das Wichtigste: Alle Nester (vom Vorjahr) in meinem Beobachtungsgebiet sind augenscheinlich besetzt und man brütet auch überall. Es gibt aber in unserer Gegend noch Störche, die ein passendes Nest suchen. (Stand Ende März).
Meine Storchenkarte ist und wird aktualisiert.

Falls wir weiterhin radfahren dürfen, hoffe ich ab der zweiten Aprilhälfte den ersten Nachwuchs zu sehen.

Stand Ende April: Am Kindelsbrunnen (Geinsheim/Gommersheim) gibt es wieder ein neues und besetztes Nest und auch in Gommersheim an der Hauptstraße 33 wird gebrütet. Die Nachwuchssaison hat am 15.4. auf dem Nest in Speyerdorf (Fa. Trautz) begonnen. Alles im „Grünen Bereich“.

Mai: Bei einem Unwetter um den 11.5. (Temperatursturz, Sturm, Regen) ging bei 5 Nestern der Nachwuchs verloren. Zwei davon hatte ich schon sicher gezählt, es waren jeweils 3 Junge. Bei den 3 anderen Nestern bin ich mir nicht sicher. Die Nester selbst blieben unbeschädigt und auch die Altstörche konnte man wieder beobachten.

Mitte Juni: Jetzt tummeln sich 45 junge Störche auf den verbliebenen Nestern. Das Flattern wird schon ordentlich geübt ….

Ein neuer Raspberry Pi muss her…

Mein alter Raspi gab unerwartet seinen Geist auf. Keine der beiden SD-Karten bootete, und auch ein Image konnte ich nicht mehr zum Laufen bringen. Also habe ich einen neuen Raspberry (eher einen alten, einen Raspberry Pi 2 Model B von 2015) bestellt. Kosten ca. 40 Euro. Das Päckchen kam nach wenigen Tagen, die alte Karte rein, und nichts tat sich ….. Nur das grüne Lämpchen blinkte grün vor sich hin. Das tat es auch schon vorher.
Damit hatte ich nicht gerechnet, aber ich sah keine Möglicghkeit, dem Fehler näher auf den Grund zu gehen. Weitere Euros wollte ich nicht investieren, also entschloss ich mich zu einem Neuaufbau via der NOOBS-Software vom Hersteller.

Meine eigenen Daten hatte ich auf meinem kleinen SAMBA-NAS-Server an der Fritz!Box gespeichert, aber eben nicht alle. Glücklicherweise konnte ich auf Umwegen mit Acronis die Ext4-Partion der alten Karte sichern und hatte damit zumindest einen Notzugriff auf einzelne Dateien. Acronis zeigt die ASCII-Dateien relativ problemlos auf allen Betriebssystemen an. Und vor einigen Tagen hatte ich etwas mit Ubuntu ausprobiert, das kam mir jetzt zugute. So lernt man auch aus Notfällen immer Neues und Nützliches.

Der Grundaufbau eines Raspi ist sehr einfach: SD-Karte (hier 16 GB) gründlich leeren, mit FAT32 formatieren und die frisch heruntergeladene NOOBS-Datei (bzw. deren innere Dateien) per Windows auf die SD-Karte kopieren.
Karte einlegen, HDMI-Bildschirm anschließen, Tastatur und Maus (bei mir ein Logitech 400r) verbinden, Netzwerkverbidung (erst via Kabel) einstecken und dann den Strom via USB anlegen. Fertig.
Dann kommen einige einfache Fragen, ein Reboot und das System läuft.
Jetzt hat man im Prinzip einen gut funktionierenden Linux-Rechner mit einem Internetbrowser, eine SAMBA-Schnittstelle zu einem Datenserver und ein Libreoffice. Dann noch das Netzwerkkabel raus, WLAN-Stick rein, ein paar Fragen, WLAN-Passwort, einige Sekunden Geduld und das WLAN läuft auch.
Nicht schlecht für 30 Minuten und 40 Euro. ( HDMI-BS, SD-Karte, Tastatur, Kabel und andere Kleinteile waren vorhanden).

Leider ist der Raspi jetzt doch etwas verändert. Es hat jetzt das aktuelle Betriebssystem „Raspian Debian 10“ mit „Buster“. Und unten drunter und außen ist natürlich auch einiges neuer und/oder anders. Python 3.7 kommt jetzt zum Beispiel in der Umgebung mu / Thonny, eine auf den ersten Blick verstörende Umstellung. Aber es scheint wie üblich zu funktionieren. Dafür gibt es auch den recht universellen Programm-Editor „Geany“.
In meinen Bücher von 2015 sah das alles noch etwas anders aus.

Zwei mir wichtige Punkte waren jetzt noch offen:
1) Die Fernsteuerung des Raspi über unser lokales Netz, also ein Betrieb ohne Bildschirm, Tastatur und Maus.
2) Ein kleiner Webserver für Testzwecke im lokalen Umfeld.

Die Fernsteuerung war recht einfach. Das mir von früher bekannte Werkzeug „tightVNCserver“ gibt es noch, es war ganz schnell per „apt-get install tightvncserver“ installiert, lief („vncserver“) und ich konte es dann vom PC aus ohne Probleme benutzen. Etwas problematischer war die Frage, wie man das Programm am besten und bequemsten in den „autostart“ bekommt. Ich habe mich für den Start über „/home/pi/.config/autostart/TightVNC entschieden. Das sah mir am übersichtlichsten aus. Auf dem PC nutze ich den „Ultra VNCViewer“.

Der WebServer war auch nicht ganz unproblematisch. Mein altbewährter „lighttpd“ lief wohl, aber PHP-Dateien wurden nur mit dem Fehlercode 403 angezeigt. Irgendetwas stimmt im Zusammenspiel von lighttpd und PHP 7.3 anscheinend nicht. Im Internet wurde eine Konfigurationsdatei aufgezeigt, die dann bei mir PHP ermöglichte. Apache2 ließ sich leicht installieren (war anscheinend auch schon dabei), brachte auch PHP 7.3 mit, zeigte aber auch ähnliche Probleme mit PHP-Dateien. Auch dort gab es einen passenden Tipp. Schade, ich hatte mehr von „apt-get install“ erwartet.
Ich bin wieder bei meinem bewährten lighttpd. Aber ich habe zumindest einen Webserver mit PHP 7.3, was ja nicht schlecht ist.

Noch unfertig: Python als CGI-Sprache.
Vielleicht werde ich den Webserver auch später erneut einrichten.

Mein generelles Problem: Ich bin zu wenig im Linux drin, um mit den Fehlermeldungen etwas wirklich Sinnvolles anfangen zu können. Also probiert man die Tipps aus und freut sich, wenn dadurch das Problem verschwindet. Diese Vorgehensweise ist natürlich etwas unbefriedigend …

Und so fing alles an.

Uni Mannheim SS 2020

Interessante Links für Seniorenstudenten:
www.bagso.de
www.sicher-im-netz.de
www.digital-kompass.de
www.silver-tipps.de

Zwangspause an der UNI-Mannheim bis 20.4.2020
Da unser Kurs ja auch ausfällt, bieten wir euch die Möglichkeit, uns bei akuten Fragen rund um das Thema PC und Handy telefonisch zu kontaktieren:
Herbert Dressler, 06324 – 989433
Dirk Humborg, 06232 – 24923

Schon festgelegte Termine
28.02.2020 Windows 10 Grundlagen
06.03.2020 FÄLLT AUS! Neue Terminierung folgt!
ZWANGSPAUSE
WIN10 Explorer
Android Grundlagen
Internet-Browser (Firefox …)
Sicherheitsempfehlungen

noch ohne Termin, aber gewünscht
Online-Banking
Cloud-Computing für Privatleute

Angebotene Themen:
Fotos bearbeiten, speichern und sortieren (Alben)
Email-Programme, Email-Anbieter
Brauche ich noch einen PC / einen Foto?
Neues Handy/Tablet und neuer Mobilfunkvertrag
Neuer PC, Laptop, Bildschirm, Drucker
Tipps zu Word
Wichtige Anbieter im Internet
Wichtige Firmen im IT-Bereich
Seniorenprodukte
Einkaufen im Internet
Interessante Apps
Whatsapp und Konsorten
Sicherheitseinstellungen bei Microsoft, Google, FaceBook

Eine eigene App mit Kotlin

Das Projekt „Eine eigene App“ schlummerte schon lange bei mir im Verborgenen. Es wurde immer wieder verschoben und im Frühjahr 2019 war es dann soweit. Die Zeit war reif ….

Das Entwickeln einer Android-App verlangt nach einer soliden Entwicklungsumgebung, mit einem dummen Editor kommt man da nicht richtig voran. „Android Studio“ (AS) stand dann schnell fest. Mit den mir bekannten Programmiersprachen war auch nichts zu machen, ich entschied mich für „Kotlin“ (ein verbessertes Java). Beide Bestandteile sind für meine Zwecke kostenlos und kommen auch noch aus der gleichen Umgebung, nämlich von Google bzw. von JetBrains. Alles ist gut auf meinem Windows-PC installierbar, nachdem ich auf 12GB Hauptspeicher und auf einen schnellen SSD-Speicher umgerüstet habe. Damit waren die Hauptentscheidungen getrofen.

Der Lernvorgang, Kotlin und AS waren mir fremd, gestaltete sich etwas holprig. Ich selbst lerne gern per Lehrbuch, nur zu Kotlin gab es im Frühjahr 2019 noch keine deutschen Lehrbücher. Im ersten Versuch wollte ich AS und Kotlin gleichzeitig lernen, und das auch noch mit einem englischen Lehrbuch. Der Ansatz führte wohl zu einer lauffähigen App „HalloWorld“, aber diesr Weg war für mich nicht befriedigend.

Im Sommer 2019 gab es dann deutschsprachige Bücher, für mich die Geleghenheit zu einem Neubeginn. Zuerst habe ich mit dem Buch „Dawn Griffiths & David Griffiths, Kotlin von Kopf bis Fuß“ pures Kotlin für die JavaVirtualMachine (JVM) gelernt und programmiert. Dabei konnte ich mich in die IntelliJ-Entwicklungsumgebung einarbeiten, die auch im AS eingesetzt wird. Kotlin ist keine einfache Sprache, wenn man von dem Python-Interpreter mit seiner recht einfachen IDLE-Umgebung kommt. IntelliJ mit seinen vielen Fenstern ist eigentlich auch nicht mein Stil. Aber die Beispiele im Buch waren gut, und so hielt ich das ganze Buch durch. Die Sprache Kotlin und die Entwicklungsumgebung IntelliJ waren gleich herausfordernd und/oder nervend.

Der nächste Schritt war dann der Einstieg in die App-Entwicklung mit Kotlin und dem Android Studio. Das Buch „Thomas Theis, Einstieg in Kotlin – Apps entwickeln mit Android Studio“ wird mich dabei weiter begleiten. Am Anfang gibt es dort so eine Art Crash-Kurs zur ersten App, der mir aber diesmal sehr viel mehr brachte. Die App konnte anschließend sowohl in einer Emulation auf dem PC als auch auf meinem echten Smartphone laufen. Mein Stand nach Seite 50 (von ca. 500):

Meine erste App auf dem Smartphone

Zum besseren Verständnis des Android Studio verhalf mir das Buch von Uwe Post „Android Apps entwickeln für Einsteiger“.

Bericht wird fortgesetzt ….

In den letzten 4 Wochen ruhte das App-Projekt mehr oder weniger, teilweise wegen geänderten Prioritätet, teilweise auch wegen einer gewissen Frustration. Eine App ist doch ein recht komplexes Gebilde. Hinter der App „Hallo Welt“ stecken ca. 2000 (zweitausend) Dateien in 500 (fünfhundert) Verzeichnissen. Gearbeitet habe ich wissentlich an ca. 10 Dateien, die anderen erzeugt das Android Studio automatisch.

Ich konnte aber mittlerweile die Musterlösungen des Buches aus dem Internet herunterladen und auch die ersten zwei Beispiele erfolgreich starten. Auch das war nicht ohne. Jetzt kann ich mich auf zwei Wegen vorwärtsbewegen: selbst die Beispiele programmieren und/oder mir die fertigen Lösungen ansehen.

Das Buch von Thomas Theis ist jetzt (Mitte Juni) durchgearbeitet und ich habe auch alle Musterapps kompiliert und mir angesehen, teilweise auch verändert und erweitert. 80 Apps sind eine stolze Menge. Man hat danach zumindest eine gewisse Vorstellung, wie Android-Apps entwickelt werden. Man lernt aber nicht, wie man im AS nach passenden und geeigneten „Objekten“ suchen kann.

Eine wirklich eigene App werde ich aber nur beginnen, wenn ich einen interessierten Partner vor Ort finde.