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Radtour zum Johanneshof auf der badischen Rheinseite

Von Haßloch zum Rhein sind es ca. 20 Kilometer mit dem Rad, und danach fängt Baden an. Was liegt also näher, als mal die direkte badische Rheinseite zu erkunden?

Gestartet sind wir in Haßloch. Um den Rhein möglichst gut zu “erfahren”, wollten wir mit der kleinen Rheinfähre nach Rheinhausen übersetzen, aber leider war der Fährmann kurzfristig verhindert. Dann ging es also um den Speyerer Flughafen  herum über die Salier-Brücke auf die andere Rheinseite.

Dort radelten wir zum Johanneshof vor Ketsch (offiziell: Hockenheim). Der Johanneshof hat einen sehr schönen schattigen Biergarten und wir wurden auch gut verpflegt. Der Service war schnell und aufmerksam, die Gerichte lecker.

Danach drehten wir noch eine Ehrenrunde über die Ketscher Rheininsel (sie hat nur einen Zugang) und dann ging es über die Kollerfähre (bei Brühl) wieder zurück auf unsere Rheinseite. Hier waren wir wieder auf unseren gewohnten Wegen. In Haßloch waren es dann gut 75 Kilometer, die der Tacho anzeigen durfte.

Vom Johanneshof über Schwetzingen zur S-Bahn HD-Pfaffengrund wäre der Rückweg deutlich kürzer ausgefallen. Es ibt also viele Varianten für einen Ausflug zum Johanneshof.

Radtour in Flandern 2016

Auch dieses Jahr gönnten wir uns eine geführte Bus-Radtour mit Pfadt-Reisen in Germersheim. Wir waren 24 Radler, die eigenen Räder kamen in den Anhänger und es ging nach Flandern. (2. – 7. Juli)

Die erste Station war Gent, wo wir am späteren Nachmittag mit unserem lokalen Radführer eine Stadtführung hatten. So bekamen wir einen ersten Eindruck von der Stadt und auch von Diederik, der uns mit flotten Schritten führte.

Von Gent aus unternahmen wir dann zwei Tages-Radtouren:

Die erste Tour ging in westliche Richtung von Gent zum Schloss Ooidonk und auf einer anderen Route zurück. Wir fuhren auf verschlungenen Wegen an Häusern im Grünen vorbei zu dem Wasserschloss Ooidonk, das wir uns in einer Führung ansehen konnten. Dazwischen gab es auch eine Fähre mit Selbstbedienung, man hat an beiden Landpunkten und auf der Fähre selbst eine kräftige Kurbel, um die Fähre am Seil hin und her zu bewegen. Bei dieser Tour hatten wir auch unseren einzigen richtigen Regenschauer bei Gegenwind zu verkraften, aber eine Stunde später war die Kleidung wieder trocken.

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Die zweite Tour führte uns in östlicher Richtung zum Wasserschloss Laarne und dann an der Schelde entlang bis zu dem Städtchen Dendermonde. Von dort ging es mit dem Bus zurück.

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Am vierten Tag wechselten wir das Hotel. Erst waren wir in einem Holiday Inn bei Gent, dann in einem Van der Valk bei Brugge.

Die dritte Tour führte dann von Damme (bei Brugge) nach Sluis in den Niederlanden (hier bekam ich die versprochenen Muscheln mit Fritten), dann nach Knokke an der Nordsee (mit ordentlichem Gegenwind) und wieder nach Brugge zurück.

Die vierte Tour startete in Brugge, weiter radelten wr nach Blankenberge an der Nordsee und dann in südlicher Richtung nach Oostende. Kurz vor Oostende überquerten wir die Hafeneinfahrt mit einer richtigen Fähre für Fußgänger und Radfahrer. Von Oostende ging es mit dem Bus zurück.

Am Nordseestrand hatte man einen herrlich weichen Sand, aber die Häuserzeilen am Ufer war in Knokke, Blankenberge und Oostende recht beachtlich, 6 – 8 Stockwerke waren da schon zu sehen.

Wie bei Pfadt-Reisen üblich trafen wir unseren Bus meist zweimal am Tag. Einige Radfahrer wählten dann auch die Möglichkeit auf den Bus umzusteigen. Wir selbst radelten aber die vollen 210 Kilometer. Mit jedem Radeltag verbesserte sich auch die Abstimmung innerhalb der Gruppe, auch das Wetter wurde von Tag zu Tag besser.

Eine Besonderheit sahen wir als Radfahrer in Flandern: Das Netz der Radfahrwege ist dort auf seiner untersten Ebene mit “Knotenpunkten” markiert. Jeder dieser Wegpunkte ist auf einem Pfahl mit einer Nummer notiert und darunter stehen dann mit Richtungspfeil die von hier aus erreichbaren Nachbarpunkte. Unser Radführer hatte eine vorbereitete Liste mit Knotenpunkten und sah nur selten mal auf seiner Karte nach. Die Entfernung von Punkt zu Punkt liegt meist unter einem Kilometer. In einer lokalen Radkarte sind dann alle Knotenpnkte aufgelistet. Es gibt aber auch durchgängig markierte Fernwege.

Flandern hat uns vom Sattel aus sehr gut gefallen, das Radwegenetz ist dicht und in einem guten Zustand. In den Städten und Dörfern findet man genügend Interessantes und die Autofahrer waren sehr freundlich zu uns Radfahrern.

Ich hatte mein Komoot an, aber nur zwei der vier Touren sind vollständig. Einmal habe ich Komoot nach der Mittagspause nicht wieder gestartet und einmal habe ich das Ladekabel (zum Nachladen) im Hotel vergessen. Die geplanten Endpunkte sind dann in Klammern gesetzt.




Fahrradfahren in der Lausitz 2015

Ende August (29.8. – 3.9.) waren wir sechs Tage zum Radfahren in Cottbus. Wie im letzten Jahr waren wir mit Pfadt-Radreisen unterwegs. Wir hatten einen schönen bequemen Reisebus mit großem Fahrradanhänger, der die Räder der 26 Teilnehmer aufnehmen konnte.

Untergebracht waren wir im “Lindner Congress Hotel” direkt am der Stadthalle und nur wenige Fußminuten vom Altmarkt entfernt. Die Zimmer waren sehr geräumig und voll klimatisiert, bei Temperaturen über 30° nicht zu verachten. Da der Fahrradraum anscheinend auch ohne unsere Räder gut gefüllt war, kamen unser Fahrräder abends immer wieder in den Radanhänger.

Cottbus hat uns sehr angenehm überrascht. Die Altstadt ist überschaubar und die Restaurants am Altmarkt sahen uns fast jeden Abend zu einem Dämmerschoppen. Wir waren nicht die einzigen, die dort saßen.

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Wir unternahmen insgesamt vier ordentliche Radtouren, wobei uns der Bus manchmal absetzte, manchmal abholte und immer irgendwie in der Nähe war. An den ersten 3 Tagen hatten wir Temperaturen von bis zu 35°C und einige Teilnehmer benutzten auch den Bus zur vorzeitigen Heimfahrt. Unser Radwanderführer, der uns auf dem Rad begleitete und uns immer die besten Wege entlang führte, war Matthias Reiche vom Lausitz-Tourismus.

Die Radtouren habe ich mit Komoot aufgezeichnet und mit der jeweiligen Überschrift verlinkt.

Unsere Touren im Einzelnen:

Bad Muskau – Cottbus

Die ersten paar Kilometer ging es sehr gemächlich durch den Fürst-Pückler-Park, einen schönen Landschaftspark an der Neiße. Der Park setzt sich auf der polnischen Seite fort, wir aber radelten nach Nordwesten, verließen Sachsen und radelten später an der Spree entlang Richtung Cottbus. Hier konnten wir uns auch direkt an die zweisprachigen Schilder der Lausitz gewöhnen. Das “Sorbische” war dann auch an allen Tagen präsent.

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Cottbus – Peitz – Werben – Cottbus

Diese Rundtour führte uns durch das Peitzer Seengebiet nach Norden und dann südwestwärts wieder nach Cottbus zurück. Die Peitzer Teiche sind wirklich groß, viel größer als die Fischteiche, die man sonst kennt. Es war auch der erste richtige Sichtkontakt mit dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde, dessen neun dampfende Kühltürme man schon von unserem Hotel aus sehen konnte. Ein Teil der Tour führte uns wieder an der Spree entlang. Hier durften sich ehrgeizige Radfahrer auf einem kilometerlangen Deichradweg austoben. Unser Radführer hatte insgesamt ein ruhiges Tempo drauf, in Anbetracht der Hitze war das die richtige Entscheidung.

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Cottbus – Branitz – Forst – Guben

Diese Tour führte uns über den “Branitzer Park”, den zweiten große Landschaftspark von Fürst Pückler, nach Osten. Nach einem Blick in einen stillgelegten Braunkohletagebau ging es dann über Forst mit seinem Rosengarten die Neiße abwärts bis Guben. Irritierend waren die zahlreichen “Brückenruinen” über die Neiße, die nie richtig geräumt wurden. Der Verkehr benutzt neue Brückenbauten. Auf dem Rückweg machten wir noch Halt an einem aktiven Braunkohletagebau und konnten uns diese riesigen Gruben mit ihren riesigen Maschinen einmal ansehen. Auch dieser Tagebau gehört zum Kraftwerk Jänschwalde.

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Nach den ersten 3 Radeltagen fragten sich einige Teilnehmer, warum die Tour als “Spreewald-Tour” ausgeschrieben war. “Lausitz” oder “Braunkohle” hätte besser gepasst. Mir persönlich haben die drei ersten Tage aber gerade deshalb sehr gut gefallen.

Burg – Lübbenau – (Spreeweald Kahntour Lübbenau – Lehde) – Burg – Werben – Cottbus

Ausgesetzt wurden wir in Burg und radelten dann durch den typischen Spreewald zwischen Kanälen bis Lübbenau, wo wir dann (ohne Räder) auf einen Spreewaldkahn umstiegen und uns durch den Spreewald stochern ließen. Später ging es dann per Rad wieder zurück nach Cottbus. Diese Tour durch den Spreewald war eigentlich das, was sich viele von der Cottbus-Fahrt erhofft hatten. Hier gab es auch sehr viele Touristen, die wir an den anderen Tagen nicht gesehen hatten. Einen richtigen Sommertag wollte ich mir angesichts der vielen leeren Kähne besser nicht vorstellen.

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Nach der Tour wissen wir: Cottbus liegt an der Spree und in Brandenburg. Unsere Ortskenntnisse haben sich somit wesentlich verbessert.

Wir werden uns auch im nächsten Jahr das Programm von Pfadt-Reisen intensiv ansehen. Radreisen mit Bus und eigenem Fahrrad ist nicht zu verachten.

Ein Rückspiegel eröffnet neue Horizonte

Bis jetzt hatten mich die schrecklichen Formen von einem Rückspiegel am Fahrrad abgeschreckt.

Aber jetzt habe ich einen kleinen niedlichen Spion, der mir das Leben hinter meinem Rücken zeigt. Das Rad wird knapp 10 Zentimeter breiter, aber der Spiegel fällt kaum auf.

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Die Vorteile sind gewaltig. Im Straßenverkehr kann man die Situationen beim Abbiegen besser einschätzen. Und man sieht seine Mitfahrer immer kleiner werden, wenn man ihnen davon radelt. Man erkennt also seinen Fahrfehler …

Ein Problem bleibt: Da man ja ohne Grund nicht ständig in den Spiegel schaut, brausen die schnelleren Fahrer immer noch unerwartet an einem vorbei.

Radurlaub im Münsterland 2014

Im Januar buchten wir kurz entschlossen eine Radtour ins Münsterland. (9. – 13. Juli)

Wie waren noch nie dort und das Busunternehmen Pfadt-Reisen in Germersheim war uns unbekannt. Die Reisebeschreibung sprach uns aber an. Eine 5-tägige Busreise nach Münster mit dem eigenen Fahrrad im Anhänger, geführte Touren und eine festes Hotel.

Jetzt wissen wir, daß es eine gute Entscheidung war.

Wir wurden mit dem Bus in Haßloch eingesammelt, an 3 anderen Halten und in Germersheim wurde dann die Reisegesellschaft komplettiert. Wir waren 24 Radler mit ebensovielen Rädern (70% E-Bikes). Bei strömenden Regen ging es dann nach Münster, aber ab dort hatten wir trockenes Wetter und konnten unser Radprogramm ohne Regenkleidung genießen.

Die Etappen waren gut ausgesucht, eine Fahrthälfte war jeweils mit dem Bus, die andere wurde geradelt. Der Busfahrer traf uns an den verabredeten Stellen immer mal wieder. Die Tagesetappen waren mit 50 bis 60 Kilometer gemütlich, unser Durschschnittstempo lag bei etwa 16 kmh. Wir radelten in einer langgezogenen Reihe, und Dank eines Schlußfahrers ging auch keiner verloren. Zuätzlich gab es auch pro Tag eine “kulturelles” Highlight mit einer professionellen Führung. Wir kennen jetzt Wasserschlösser, Wasserburgen und das Landgestüt Warendorf. Das Schönste ist aber die abwechslungsreiche Landschaft rund um Münster. Es sieht schon anders aus als unsere Vorderpfalz. Auf den Touren führte uns Uli Gerbing, der als pensionierter Lehrer gut zur Struktur unserer Gruppe passte.

Do: Von Münster an der Werse entlang gen Süden, dann über das Schloss Westerwinkel zum Schloss Nordkirchen.
Fr: Von Warendorf über das Kloster Vinnenberg und Schloss Loburg zum Dortmund-Ems-Kanal und dann nach Münster.
Sa: Busfahrt durch die Baumberge zur Wasserburg Vischering und mit dem Rad über die Burg Hülshoff nach Münster zurück.
So: Am Dortmund-Ems-Kanal entlang und dann nach Davensberg, wo uns nach einer zünftigen Einkehr der Bus zur Heimfahrt aufsammelte.

Das Ein- bzw. Ausladen von 25 Rädern war sehr bequem und ging auch sehr flott (ca. 10 Minuten). Die Räder werden in verschiedenen Höhen senkrecht in den den Hänger eingehängt und mit einem Bügel gesichert, das Hinterrad kommt locker in einer Fixierung. Eine Reihe links, eine Reihe rechts.

Nach dem Abendessen im Hotel hatte man immer Zeit, um noch einen Bummel in Münster zu machen. Dann konnte man draußen sitzen und den “einheimischen” Radlern zusehen. Der aufrechtere Sitz der Radler fiel einem deutlich auf. Münster hat wirklich eine extrem radfahrerfreundliche Verkehrsgestaltung.

Wir werden uns das Rad-Reise-Angebot 2015 von Pfadt-Reisen wieder genau ansehen.

PS: Daheim angekommen, sprang der Kilometerzähler unseres Flyers auf 20.000. Das ist schon eine gute Leistung.

Das neue Fahrrad ist da

Heute konnte ich mein neues Fahrrad abholen.

Es ist ein “Velo de Ville” (aus dem Münsterland) mit einem 55er-Rahmen, kräftigen Reifen (622-47) und einer Nexus-8-Schaltung ohne Rücktritt. Es hat hoffentlich alles, was man zum bequemen und sicheren Fahren braucht. Rot mit schwarzen Elementen fand ich eine interessante Farbkombination.

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Die ersten 30 Kilometer heute waren schon mal gut.

Ein ausführlicher Bericht folgt sicherlich nach unserem Urlaub.

Der Flyer hat einen neuen Akku

Unser FlyerT9 (Baujahr 02/2009) hat seit einigen Tagen einen neuen 26V / 12 Ah Original-Akku von Flyer (Panasonic). Momentane Reichweite ca. 90 km (Eco-Mode und ebene Wege). Damit sind wir für dieses Jahr sehr gut ausgerüstet.

Der alte Akku (26V / 10Ah) hatte nach 5 Jahren und 18.500 km beim Batteriecheck noch immer vier leuchtende Lämpchen, aber die von uns gefahrene Reichweite war auf etwa 50 Km gesunken. Und das ist einfach für unsere Touren zu wenig. Bis zu einer Kapazität von ungefähr 25/30 km darf er uns für kleine Touren und als Reserve-Akku noch weiter dienen.

 

 

Radtour von Mainz nach Darmstadt

Gestern (So, 9.3.2014) unternahmen wir unsere erste “richtige” Radtour in diesem Jahr.

Bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur von bis zu 20° ging es um 11:30 am Hauptbahnhof in Mainz los. Die Tour war aber schon 3 Wochen im Voraus festgelegt.

Über den Schillerplatz, am Dom vorbei zum Rhein, und von dort dann über die Eisenbahnbrücke nach Gustavsburg. Das Gedränge war groß, Spaziergänger, Skater und Radfahrer in allen Altersklassen waren unterwegs. Es war ja der erste richtig warme Frühlingstag.

Vom Radweg an der Eisenbahnbrücke ging es dann nach Gustavsburg, dort am Hafen vorbei zum Rheindamm und dann kamen herrliche 15 Kilometer bis zur Rheinfähre Kornsand gegenüber von Oppenheim. Man konnte entweder auf dem Damm radeln (unbefestigt, aber doch sehr gut fahrbar), dann hatte man eine tolle Aussicht in alle Richtungen, oder man konnte die Betriebsstraße auf halber Höhe vom Deich benutzen. Das ist eine ca. 4 Meter breite neue Asphaltstraße, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Eine richtige Autobahn für Radfahrer. Von den Radfahrern gab es Unmengen in allen Alters- und Leistungsstufen.

An der Rheinfähre holte uns die Realität wieder ein. Eine riesige Autoschlange und sehr viele laute Motorradfahrer aus der ganzen Umgebung ….

Dann ging es westwärts über Geinsheim, an den Aussiedlerhöfen “Am Brückelchen” vorbei nach Wallerstädten. Von dort war dann die grobe Richtung Darmstadt über Büttelborn und Griesheim vorgegeben.

Unsere Begleitung war mit einem Android-Handy und der App “komoot” für die Orientierung zuständig. Ich kannte mich aber auch in der Gegend aus.

Gegen 18:00 waren wir dann am Hauptbahnhof in Darmstadt. Etwa 50 schöne Fahrradkilometer lagen hinter uns.

Wir machten die Fahrt mit einem “Schönen-Wochenend-Ticket”, mussten aber leider zwei Fahradkarten à 5 Euro dazu kaufen. Drei Bundesländer (RLP, Hesssen, BaWü) mit unterschiedlichen Regelungen zur Fahrradmitnahme bringen einen ganz schön zum Grübeln.

Problematisch ist das Umsteigen mit Fahrrädern auf dem Hauptbahnhof Ludwigshafen. Man muss hier sehr große Umwege in Kauf nehmen. Aufzüge gibt es nicht, selbst (verbotene) Rolltreppen sind Mangelware. Man steigt also besser in Mannheim oder LU-Mitte um.

Fahrradtour Karlsruhe – Scheibenhard

Am Sonntag (29.9.) ging es bei ordentlichem Wetter und guten Temperaturen von Karlsruhe aus auf Tour:

  • KA Hauptbahnhof (11:00)
  • An der Alb entlang Richtung Karlsruher Hafen
  • Durch die Rheinauen zur Fähre Neuburg
  • Über Berg nach Scheibenhardt (D) und dort über die Brücke nach Scheibenhard (F)
  • Über Lauterburg (F) zum Hafen am Rhein
  • Dann über den Weg am Damm linksrheinisch zurück zur Rheinbrücke bei Karslruhe
  • Und dann (mit etwas Umwegen!) an der Alb entlang zum Hauptbahnhof KA (17:30)

Das waren ca. 60 Km, die man aber mit einem guten Essen in Scheibenhard (F) locker radeln konnte. Wir hatten einen spürbaren NO-Wind, was eigentlich nicht so geplant war.

Den Rückweg hätte man auch von Scheibenhard nach Weissenburg wählen können. Auch dort gibt es einen gut angeschlossenen Bahnhof.Wir benutzten zur Anreise die Nahverkehrszüge über Neustadt und hatten ein Rheinland-Pfalz-Ticket.