Konstanz und das Konzil

Die aktuelle Ausstellung „600 Jahre Konstanzer Konzil“ des badischen Landesmuseums führte uns für zwei Nächte zum Bodensee.

Die Hinfahrt wählten wir über Straßburg, Freiburg, Titisee und Singen. Eine gemütliche Anreise mit einem Marktbesuch am Freiburger Münster und einem Besuch auf der Festung „Hohentwiel“ bei Singen. Das lohnt. Bei schönstem Sonnen- bzw. Sommerwetter hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Vulkankegel der Umgebung und Richtung Radolfzell auf den Untersee. Auch das „Maggi“ war gut zu erkennen.

Übernachtet haben wir in Meersburg im Hotel „3 Stuben“. Nach Konstanz ging es dann mit dem Schiff direkt bis zum Konzilgebäude, in dem auch die Ausstellung zu finden ist. Die einzelnen Exponate sind interessant, man wird immer wieder direkt an das Ereignis „Konzil“ erinnert. Eine Ausstellung direkt am Ort des Geschehens ist einfach packender …

Unsere Mahlzeiten waren „fischlastig“, aber wir wollten es ja so. Man kann in Meersburg wirklich gut essen. Und die Weißweine vom Bodensee sind auch nicht  zu verachten. Eine kurze Stadtführung machte uns dann auch noch den Aufbau des Städtchens und seine Bedeutung im Zusammenhang mit dem Konzil deutlich. Immerhin verlegte der Bischof von Konstanz nach der Reformation seinen Sitz nach Meersburg. Napoleon hat das wieder beendet …

Die Rückfahrt wählten wir über Salem und Sigmaringen, wobei wir das Schloss in Sigmaringen nur kostenfrei zu Fuß umrundeten. Der Rundweg macht einem die Abmessungen dieser großen Anlage so richtig deutlich.

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