Ein neues Spielzeug: Chromecast

Seit Montag bin ich Besitzer eines Google-Chromecast-Sticks.

Die Installation verlief einfach, der Stick wurde am HDMI-Port des Fernsehers eingesteckt, eine Verbindung zu einem USB-Port zwecks Stromversorgung geschaffen und dann wurde dieser HDMI-Port als Input am Fernseher aktiviert. Ab dann kamen die wichtigsten Anleitungen auf dem Fernseher. Gut, wenn der Fernseher viele HDMI- und USB-Ports besitzt.

Installiert habe ich dann von meinem Laptop aus. Das hat an manchen Stellen etwas gedauert, aber es hat ohne Probleme funktioniert. Jetzt kann ich vom Laptop aus Tabs aus dem Chrome-Browser auf den Fernseher legen oder auch den PC-Bildschirm auf den Fernseher spiegeln. Der Knopf hierzu ist gut im Chrome-Browser versteckt.

Chromecast1   Chromecast2

Bei meinem stationären PC musste ich nur die Erweiterung im Chrome installieren, dann war dieser PC ebenso betriebsbereit.

Am Handy (moto G, Android 4.4.4) habe ich die Chromecast-App (1.9.7) installiert und dann stand die Funktion „Handy-Display auf den Fernseher spiegeln“ auch zur Verfügung. Hoch- und Querformat Umschaltung funktioniert, der Ton wird auf den Fernseher übertragen. Der mobile Chrome-Browser besitzt keine Cast-Schaltfläche, die gibt es nur in ausgewählten Apps.

Da ich kein Kunde von Online-Videotheken bin, wird diese Mirror-Funktion hauptsächlich genutzt werden. Man hat dann für Erklärungen einen 37″-Bildschirm, der für mehrere Personen deutlich angenehmer ist als der 12″-Laptop, der 22″-PC-Bildschirm oder das 5″-Display am Handy. Die Fersehqualität scheint 720p, nicht Full-HD.

Ein kleiner Nachteil: der Chromecast-Stick braucht auch zum Spiegeln immer einen Internet-Zugang, WLAN allein reicht anscheinend nicht aus.

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