Neues Handy „Motorola moto g“

Da mein altes „Nokia C7 mit Symbian/Belle“ seinen Geist (bzw. seinen Bildschirm) radikal aufgab, musste kurzfristig ein neues Handy für mich her. Als Geizhals kam für mich die Gruppe der teuren Handys (400+) nicht in Frage, eine Kopplung mit einem 24-Monate-Mobilfunkvertrag wollte ich auch nicht.

Da unsere Kinder alle mit Android bestückt sind, war auch bei mir die Entscheidung in diese Richtung schnell getroffen.

Fündig wurde ich dann bei dem neuen „Motorola moto G LTE 8GB“ für 200 Euro. Das Ding kann eigentlich alles, was ein modernes Mobiltelefon können muss, Android 4.4 war von Anfang an installiert. Und der Vermerk „Motorola, eine Marke von Google“ störte mich auch nicht. Android ohne Google scheint mir nicht logisch.

Da meine alte SIM nicht passte , nahm ich das Gerät dann ohne SIM-Karte in Betrieb. Das ging ganz schnell und ohne viele Fragen, ein Google-Konto hatte ich schon. In einer frühen Phase entdeckte es unser WLAN und nutzte es dann auch für die Installationen.

Die Grundbegriffe von ANDROID hatte ich mir in der Anleitung angesehen, der Startbildschirm war schnell eingerichtet, die vier Favoriten auch.

Als email-Apps benutze ich die von Google und von GMX, also die Online-Varianten dieser Dienste. Vielleicht ändere ich hier noch etwas.

Folgende Apps habe ich mir für die GPS-Spielereien noch geholt:

  • Sports-Tracker (mit locker hinterlegten Karten)
  • GPS-Status (Anzeige viele GPS- und Kompassdaten, auch der Höhe)
  • Coordinates Converter (Umrechnung auf WGS84 auf UTM)
  • Komoot (Kartengestützter Tourenführer, kostenpflichtige Karten)

Mit dieser Kombination und Google-Maps sind wohl alle Navigationsbedürfnisse erfüllt.

Zum Sternegucken habe ich mir den „Sternatlas“ mit einer lokalen kleinen Datenbank installiert. Man kann damit den „Himmel“ in der Ausrichtung des Handys erläutert bekommen. Das dürfte mir als „Erste Hilfe“ reichen.

Mit der Fritz-App wird das Handy als Nebenstelle in unsere Fritz-Telefonanlage eingebunden, wenn es im lokalen WLAN ist.

Folgende Punkte sind noch offen:

  • Kalender
  • Google Notizen
  • Logik der unterschiedlichen Adressbücher (?)

Android war/ist für mich an manchen Stellen problematisch. Die Logik, wann und wie Apps geschlossen werden, macht mich manchmal etwas unsicher. Und manchmal wünsche ich mir ein gutes Buch, um den globalen Zusammenhang besser zu verstehen. Die Apps könnten auch etwas Doku mitbringen oder im Internet anbieten.

Das Rechtesystem (WER darf WAS über mich wissen) hebe ich mir für einen späteren Zeitpunkt auf.

Gleichzeitig habe ich mich für einen neuen Mobilfunkvertrag bei 1&1 (Vodafone-Netz) entschieden. Für 10 Euro im Monat sind 300 Gesprächsminuten oder SMS in alle Netze drin, und 1 GB schnelles Datenvolumen ist auch dabei. Mit 100MB wie in meinem alten (free) Tarif kommt man bei Android nicht so richtig weit. Die 30 Euro für die Rufnummernportierung von einem 1&1-Vetrag zu einem neuen 1&1-Vertrag spare ich mir, lieber lebe ich mit einer neuen Mobilnummer.

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