Wismar

Unsere Kurzreise Mitte März ging nach Wismar, ein Sonderangebot der Bahn musste noch eingelöst werden. Der Zug brachte uns über Mannheim,  Hamburg und Schwerin sehr pünktlich nach Wismar. Schon der erste Blick vom Bahnhof zeigte uns große gotische Backsteinkathedralen, die das Stadtbild von Wismar beherrschen.

Als Unterkunft hatten wir uns das Reuterhaus gewählt, ein kleines Hotel direkt am großen Marktplatz. Von hier aus konnte man alles zu Fuß erledigen.

Und zu sehen gab es viel: Die Nikolai-Kirche, der Turm von St. Marien und die Sankt-Georgen-Kirche, alle drei mächtige Bauten aus rotem Klinker. Den Stummelturm von St.-Georgen konnte man per Aufzug befahren, auf den Restturm von St. Marien musste man laufen. Aber die Aussicht entschädigte die Anstengung.

Nikolaikirche, im Vordergrund: Heiliggeistkirche

Nikolaikirche, im Vordergrund: Heiliggeistkirche

rechts: St. Georgen, links: Turm von St. Marien

rechts: St. Georgen, links: Turm von St. Marien

Die Stadt selbst ist in ihrem Grundriss und in der Hausgestaltung noch recht gut erhalten bzw.  wieder aufgebaut, nur der alte (echte) Straßenbelag aus Feldsteinen ist gewöhnungsbedürftig.

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Ich konnte mich in Wismar vier Tage von Fisch ernähren. Es gibt gute Restaurants und tagsüber für die Touristen auch ein Fischangebot am alten Hafen. Touristen gab es Mitte März schon reichlich. Dazu passten auch die vielen Bäckereien und Cafes, die in der Altstadt überall zu finden sind.

Das Wetter war zumindest trocken, die Tagestemperaturen lagen knapp über Null, der Zusatz lautetet aber immer „gefühlt wie Minus …..“. Aber da wir uns die Stadt ja aktiv erlaufen haben, war das nicht weiter störend. Und in den Cafes konnte man sich ja wieder aufwärmen.

Insgesamt war diese kleine Hansestadt ein schönes Erlebnis. Rostock, Stralsund und Lübeck bleiben auf der Wunschliste. Und in Riga waren wir ja schon.

 

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