Arduino

Seit dem 24.7. habe ich ein neues Spielzeug. Ein Arduino Kit von der Firma SunFounder. Das ist ein eigenständiger programmierbarer Controller mit viel Zubehör, sozusagen ein „Kosmos-Kasten“ der Gegenwart.

Mich hat seit einiger Zeit das Thema „Sensoren“ interessiert, da solche Teile ja immer häufiger verbaut werden und natürlich in Massen in jedem Handy sind. Wie kann man Sensoren besser kennenlernen als wenn man aktiv mit ihnen bastelt?

Die ersten Eindrücke waren etwas verwirrend:

DSCN8663_W DSCN8667_W DSCN8680_W Der gefüllte Sortierkasten

In meinem Kit sind außer Kabeln, Lämpchen, Schaltern und Widerständen viele Sensoren enthalten. Dumme Sensoren für Licht, Infrarotlicht, Temperatur, Geräusche, Feuchtigkeit, Kippen/Umfallen, Wasserstand und als Krönung ein Modul zum Einlesen von RFID-Daten. Abfragen kann man das Ganze mit einem C-Programm, welches man auf dem Computer entwickelt und dann via USB auf den Controller lädt. Ausgaben kann man auf den Computer bringen, auf ein kleines zweizeiliges LCD oder spezielle Anzeigen ansteuern. Da die Eingabe nur per Programm mit der Ausgabe verbunden ist, kann soger ein Elektronik-Laie wie ich die Teile miteinander kombinieren.

Die Versuche sind gut beschrieben und ich habe mir ein paar ordentliche Bastelbücher ergänzend dazu angeschafft. Es macht Spaß, die 70 Euro waren gut angelegt.

Jetzt habe ich auf dem Steckboard eine feste Ecke für zwei Schalter und zwei Lämpchen abgelegt, das LCD ist auch schnell zugesteckt und dann kann man Sensoren ausprobieren. Und alles passt in eine flache Gefrierdose.

Die Bastelecke / Die Basteldose

 

So betritt man gut vorbereitet das „Internet der Dinge“. Irgendwann bekomme ich dann eine SMS vom Gemüsebeet ….

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