{"id":2383,"date":"2020-03-09T19:05:01","date_gmt":"2020-03-09T18:05:01","guid":{"rendered":"http:\/\/dressler-hassloch.de\/?p=2383"},"modified":"2020-03-30T10:03:43","modified_gmt":"2020-03-30T09:03:43","slug":"ein-neuer-raspberry-pi-muss-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dressler-hassloch.de\/?p=2383","title":{"rendered":"Ein neuer Raspberry Pi muss her&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Mein alter Raspi gab unerwartet seinen Geist auf. Keine der beiden SD-Karten bootete, und auch ein Image konnte ich nicht mehr zum Laufen bringen. Also habe ich einen neuen Raspberry  (eher einen alten, einen Raspberry Pi 2 Model B von 2015) bestellt. Kosten ca. 40 Euro. Das P\u00e4ckchen kam nach wenigen Tagen, die alte Karte rein, <strong>und nichts tat sich &#8230;..<\/strong> Nur das gr\u00fcne L\u00e4mpchen blinkte gr\u00fcn vor sich hin. Das tat es auch schon vorher.<br>Damit hatte ich nicht gerechnet, aber ich sah keine M\u00f6glicghkeit, dem Fehler n\u00e4her auf den Grund zu gehen. Weitere Euros wollte ich nicht investieren, also entschloss ich mich zu einem <strong>Neuaufbau<\/strong> via der NOOBS-Software vom Hersteller.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine eigenen Daten hatte ich auf meinem kleinen SAMBA-NAS-Server an der Fritz!Box gespeichert, aber eben nicht alle. Gl\u00fccklicherweise konnte ich auf Umwegen mit Acronis die Ext4-Partion der alten Karte sichern und hatte damit zumindest einen Notzugriff auf einzelne Dateien. Acronis zeigt die ASCII-Dateien relativ problemlos auf allen Betriebssystemen an. Und vor einigen Tagen hatte ich etwas mit Ubuntu ausprobiert, das kam mir jetzt zugute. So lernt man auch aus Notf\u00e4llen immer Neues und N\u00fctzliches.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Grundaufbau<\/strong> eines Raspi ist sehr einfach: SD-Karte (hier 16 GB) gr\u00fcndlich leeren, mit FAT32 formatieren und die frisch heruntergeladene NOOBS-Datei (bzw. deren innere Dateien) per Windows auf die SD-Karte kopieren.<br>Karte einlegen, HDMI-Bildschirm anschlie\u00dfen, Tastatur und Maus (bei mir ein Logitech 400r) verbinden, Netzwerkverbidung (erst via Kabel) einstecken und dann den Strom via USB anlegen. Fertig.  <br>Dann kommen einige einfache Fragen, ein Reboot und das System l\u00e4uft.<br>Jetzt hat man im Prinzip einen gut funktionierenden Linux-Rechner mit einem Internetbrowser, eine SAMBA-Schnittstelle zu einem Datenserver und ein Libreoffice.  Dann noch das Netzwerkkabel raus, WLAN-Stick rein, ein paar Fragen, WLAN-Passwort, einige Sekunden Geduld und das WLAN l\u00e4uft auch.<br><strong>Nicht schlecht f\u00fcr 30 Minuten<\/strong> und 40 Euro. (  HDMI-BS, SD-Karte, Tastatur, Kabel und andere Kleinteile waren vorhanden). <\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist der Raspi jetzt doch etwas ver\u00e4ndert. Es hat jetzt das aktuelle Betriebssystem &#8220;Raspian Debian 10&#8221; mit &#8220;Buster&#8221;. Und unten drunter und au\u00dfen ist nat\u00fcrlich auch einiges neuer und\/oder anders. Python 3.7 kommt jetzt zum Beispiel in der Umgebung mu \/ Thonny, eine auf den ersten Blick verst\u00f6rende Umstellung. Aber es scheint wie \u00fcblich zu funktionieren. Daf\u00fcr gibt es auch den recht universellen Programm-Editor &#8220;Geany&#8221;.<br>In meinen B\u00fccher von 2015 sah das alles noch etwas anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei mir wichtige Punkte waren jetzt noch offen:<br>1) Die Fernsteuerung des Raspi \u00fcber unser lokales Netz, also ein Betrieb ohne Bildschirm, Tastatur und Maus. <br>2) Ein kleiner Webserver f\u00fcr Testzwecke im lokalen Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Fernsteuerung<\/strong> war recht einfach. Das mir von fr\u00fcher bekannte Werkzeug &#8220;tightVNCserver&#8221; gibt es noch, es war ganz schnell per &#8220;apt-get install tightvncserver&#8221; installiert, lief (&#8220;vncserver&#8221;) und ich konte es dann vom PC aus ohne Probleme benutzen. Etwas problematischer war die Frage, wie man das Programm am besten und bequemsten in den &#8220;autostart&#8221; bekommt. Ich habe mich f\u00fcr den Start \u00fcber  &#8220;\/home\/pi\/.config\/autostart\/TightVNC entschieden. Das sah mir am \u00fcbersichtlichsten aus. Auf dem PC nutze ich den &#8220;Ultra VNCViewer&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>WebServer<\/strong> war auch nicht ganz unproblematisch. Mein altbew\u00e4hrter &#8220;lighttpd&#8221; lief wohl, aber PHP-Dateien wurden nur mit dem Fehlercode 403 angezeigt. Irgendetwas stimmt im Zusammenspiel von lighttpd und PHP 7.3 anscheinend nicht. Im Internet wurde eine Konfigurationsdatei aufgezeigt, die dann bei mir PHP erm\u00f6glichte. Apache2 lie\u00df sich leicht installieren (war anscheinend auch schon dabei), brachte auch PHP 7.3 mit, zeigte aber auch \u00e4hnliche Probleme mit PHP-Dateien. Auch dort gab es einen passenden Tipp. Schade, ich hatte mehr von &#8220;apt-get install&#8221; erwartet.<br>Ich bin wieder bei meinem bew\u00e4hrten <strong>lighttpd<\/strong>. Aber ich habe zumindest einen Webserver mit PHP 7.3, was ja nicht schlecht ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch unfertig: Python als CGI-Sprache.<br>Vielleicht werde ich den Webserver auch sp\u00e4ter erneut einrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein generelles Problem: Ich bin zu wenig im Linux drin, um mit den Fehlermeldungen etwas wirklich Sinnvolles anfangen zu k\u00f6nnen. Also probiert man die Tipps aus und freut sich, wenn dadurch das Problem verschwindet. Diese Vorgehensweise ist nat\u00fcrlich etwas unbefriedigend &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Und so fing alles an. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/dressler-hassloch.de\/?p=1116\" target=\"_blank\">Und so fing alles an.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein alter Raspi gab unerwartet seinen Geist auf. Keine der beiden SD-Karten bootete, und auch ein Image konnte ich nicht mehr zum Laufen bringen. Also habe ich einen neuen Raspberry (eher einen alten, einen Raspberry Pi 2 Model B von 2015) bestellt. Kosten ca. 40 Euro. 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