{"id":1330,"date":"2016-09-27T20:49:13","date_gmt":"2016-09-27T19:49:13","guid":{"rendered":"http:\/\/dressler-hassloch.de\/?p=1330"},"modified":"2022-12-12T21:10:19","modified_gmt":"2022-12-12T20:10:19","slug":"unsere-computervergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dressler-hassloch.de\/?p=1330","title":{"rendered":"Unsere Computervergangenheit"},"content":{"rendered":"<p>In der Schule gab es den Rechenschieber, privat hatten wir noch einen &#8220;Addiator&#8221; (mit Zehner\u00fcbertrag), mit dem man auch l\u00e4ngere Zahlenfolgen addieren konnte.<\/p>\n<p>Um 1975 hatte ich dann meinen ersten elektronischen Taschenrechner, einen HP-45 mit UPN-Logik. Damit konnte man so ziemlich alles machen. Ungef\u00e4hr 1980 kam dann ein &#8220;Sharp 1211&#8243;-Taschenrechner mit ca 2KB Hauptspeicher hinzu. Der hatte ein gro\u00dfes einzeiliges 40 (?)-stelliges Display, eine richtige QWERTY-Tastatur und man konnte ihn mit BASIC programmieren. Man konnte ihn aber auch gut mit einzeiligen Programmen als Taschenrechner missbrauchen.<\/p>\n<p>Angefangen hat die richtige PC-Zeit bei uns in der Familie Mitte 1980 mit einem Noname-PC unter MS-DOS. DOS war ich von meinem Arbeitsplatz her gewohnt und Noname fand ich gut f\u00fcr Privatzwecke geeignet. Der Rechner hatte 640 KB (mehr ging nicht) Hauptspeicher,\u00a0 eine 5 1\/4&#8243; (?) Diskette und eine 20 MB Festplatte. Als Grafikkarte war die monochrome Hercules-Grafikkarte eingesetzt. Als Bildschirm diente ein monochromer (gr\u00fcner?) 15&#8243;-Monitor, der Nadeldrucker war ein MX von Epson. Insgesamt ein System mit allem, was ich mir vorstellen konnte.<\/p>\n<p>Die PC-Hardware wurde gr\u00f6\u00dfer und schneller, ich blieb bei Noname-Produkten und habe seit einigen Jahren eine Vorliebe f\u00fcr ACER. Das Betriebssystem wuchs kontinuierlich \u00fcber Windows 3.1 ff. bis zum heutigen Windows 10. Die Grafikkarte verbesserte sich st\u00e4ndig weiter, ab VGA kam Farbe hinzu. Der Bildschirm wuchs auf 17&#8243;, wurde farbig, flach und hatte irgendwann den 23&#8221;-HD-HDMI-Stand erreicht.<\/p>\n<p>Meine Drucker bekamen mehr Nadeln (24), irgendwann war dann das Endlospapier zu Ende. Ein kleiner Laser von HP war auch mal bei uns beheimatet, und heute tut ein Canon-MF-Tintenstrahler seinen Dienst.<\/p>\n<p>Mitte der 80er hatte ich auch mal einen Apple II und einen ganz fr\u00fchen Macintosh, aber nur als\u00a0 Gastspiel. Mit einem ordentlichen Festplatten-PC war man eben gut ausgestattet und Computerspiele interessierten mich nicht.<\/p>\n<p>Der PC wurde immer von mir, meiner Frau und unseren Kindern gemeinsam genutzt. Stand heute (2016) haben wir zus\u00e4tzlich einen kleinen Laptop und ich habe zum Computer-Spielen meinen Raspberry Pi mit LINUX, der sich die Peripherie mit meinem PC teilen kann. Im Hintergrund lauern allerdings 2 Android-Handys auf ihre Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>Unsere Software war immer spartanisch. Am Anfang gab es Wordstar und Visicalc. Das \u00e4nderte sich dann sp\u00e4ter zu Word, Lotus 1-2-3 und schon unter DOS zu MS-Works, wo man eigentlich alles hatte, was privat so notwendig ist. Manchmal bekam man auch Works als Zugabe bei einem neuen PC. Um die Jahrtausendwende wechselten wir dann zu MS-Office. Zwischendurch gab es dann auch mal den MS-Publisher, der allerdings in den privaten Office-B\u00fcndeln nicht enthalten war. COBOL als Programmiersprache wurde nie eingesetzt, es gab keine vern\u00fcnftige PC-Version, aber die verschiedenen dBase-Varianten hatte ich im Zugriff, ebenso wie verschiedene PASCAL\/Delphi -Compiler. Das vertraute UCSD-Pascal existierte leider nicht mehr.<\/p>\n<p>Die Verbindung unseres PCs zur Au\u00dfenwelt startete 1990 mit dem BTX-Dienst (Datex-J) der Post. Dazu bekam man ein Modem (1200\/75), das man auch f\u00fcr andere Experimente benutzen konnte. Bei BTX fanden wir nur wenig N\u00fctzliches, vielleicht den Fahrplan der Bahn. Die anderen Angebote \u00fcber eine direkte Anwahl waren sehr bescheiden. Es gab telnet, eine\u00a0 VT52\/VT100-Emulation und FTP zu einzelnen Anbietern.<\/p>\n<p>Durch meine (kostenpflichtige) Mitgliedschaft bei &#8220;Compuserve&#8221; kam es zum Sprung nach vorn. Dieser Dienst entwickelte sich von einer Plattform f\u00fcr viele EDV-Interessengruppen allm\u00e4hlich in Richtung &#8220;offenes&#8221; Internet. Irgendwann vor 2000 hatte man eine Email-Adresse (HerbertDressler@compuserve.com) und einen Zugang in das damals noch kleine WWW mit dem Mosaic-Browser. Sp\u00e4ter benutzten wir dann Email \u00fcber t-online und gmx.\u00a0 Allerdings musste man immer noch Knotenrechner kostenpflichtig anrufen, unser n\u00e4chster war in Karlsruhe. Zwischendurch bezogen wir den Internetzugang von der Rheinpfalz, &#8220;RON&#8221; hatte einen Zugang in Ludwigshafen und damit im Gebiet der billigeren Ortsgespr\u00e4che. Die Telefon-Flatrate war damals noch nicht erfunden. Damals konnte das Modem schon bis zu 14.400 KB.<\/p>\n<p>Verbessert hat sich das dann mit dem Umstieg auf ISDN-Telefonie, da war man schon locker bei 56 KB\u00a0 Leitungsgeschwindigkeit und es gab bald danach auch eine Flatrate f\u00fcr den Zugang zum Internet. Richtig gel\u00f6st wurde das Zugangsproblem mit DSL (1 MB) und sp\u00e4ter unserem Wechsel (2006) zu Kabeldeutschland. Das waren dann schon ordentliche 16 MB Geschwindigkeit. Heute (2020) sind es 200 MB Download\u00a0 und 50 MB im Upload.<\/p>\n<p>Ab ISDN waren wir mit den Ger\u00e4ten von AVM (Fritz!) sehr zufrieden. AVM konnte und kann wirklich sehr gut mit ISDN umgehen, auch wenn wir keine ISDN-Telefonie mehr haben. Aber zwei gut nutzbare Telefonleitungen mit mehreren Nummern sind schon sch\u00f6n &#8230;.<\/p>\n<p>Unsere (private) Handyzeit begann 1998 mit einem Motorola mit einem sichtbaren Antennenstummel, dann kam 2010 ein Nokia C6 mit Symbian und ab 2014 hatten wir dann Smartphones mit Android, damals die Version 4.4.<\/p>\n<p>Seit 2013 betreiben wir eine (diese) Homepage unter WordPress.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schule gab es den Rechenschieber, privat hatten wir noch einen &#8220;Addiator&#8221; (mit Zehner\u00fcbertrag), mit dem man auch l\u00e4ngere Zahlenfolgen addieren konnte. Um 1975 hatte ich dann meinen ersten elektronischen Taschenrechner, einen HP-45 mit UPN-Logik. Damit konnte man so ziemlich alles machen. Ungef\u00e4hr 1980 kam dann ein &#8220;Sharp 1211&#8243;-Taschenrechner mit ca 2KB Hauptspeicher hinzu. 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