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Was macht die Hummel da?

In einer Videoaufnahme fand ich die folgende Szene, die ich mir im Moment nicht erklären kann. Eigentlich wollte ich nur mal in Ruhe die Aus- und Einflüge zählen.

 

Hat jemand eine Ahnung, um was es sich da handeln könnte? Die Hummel ist ja anscheinend mit einem einfachen Rauswurf der Last nicht zufrieden.

Hummel 2014

Das Projekt „Hummelkasten“ scheint dieses Jahr erfolgreicher zu laufen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist es diesmal eine Gartenhummel, die sich unseren Nistkasten ausgesucht hat. Den Schieber am Vorbau haben wir diesmal nicht geschlossen.

Seit Ende April kann man Ein- und Ausflüge am Kasten beobachten. Allerdings nicht sehr oft und gerade die Ausflüge gehen auch blitzschnell über die Bühne. Da ist eine Digitalkamera mit HD-Video und eine nachgearbeitete Zeitlupe ein nützliches Werkzeug.

Hier die einfachen Ein- und Ausflüge (2* Zeitlupe):

Heute hatte ich dann das Glück, mehrere Ausflüge nacheinader und mehrere Einflüge nacheinander mit der Kamera festzuhalten. Das deutet wohl einwandfrei auf ein Volk mit „jungen“ Hummeln hin. Bei dem zweiten Ausflug handelt es sich meiner Meinung nach um einen Erstausflug einer jungen Hummel, denn man sieht Elemente eines Orientierungsflugs.

Ende Februar 2014

Heute kann ich mit eigenen Augen bestätigen: Alle fünf Storchennester, in denen im letzten Jahr erfolgreich gebrütet wurde,  sind besetzt. An diesen Nestern komme ich regelmäßig mit dem Fahrrad vorbei. Ich werde die Augen offen halten, ob sich im näheren Umkreis von Haßloch an den anderen Nisthilfen etwas tut.

Im Garten konnte man schon vereinzelt Königinnen der Gartenhummel und der Ackerhummel beobachten. Ich werde mich mal an einem wärmeren und sonnigeren Tag einfach in die Nähe des Hummelkastens setzen und geduldig beobachten. Den Kasten öffnen will ich im Moment nicht.

Von unseren vorjährigen Turmfalken ist noch nichts zu sehen oder zu hören.

Der Hummelnistkasten ist verlassen

Seit über 2 Wochen gab es keine erkennbaren Lebenszeichen an unserem Hummelnistkasten. Ich habe an mehreren Tagen für einige Sunden den Einflug intensiv beobachtet, aber keine Bewegung mehr feststellen können. Nach der Erstbeobachtung (ca. 19.4.2013) gab es noch einige Tage, an denen man die Hummelkönigin beim Aus- und Einflug sehen konnte, aber dann tat sich nichts mehr.

Wir haben heute den Kasten geöffnet und fanden darin einen total leeren Honigtopf (ca. 1,5cm lang) aus ganz dünnem Wachs und einige rudimentäre Reste einer kleinen Brutwabe. Die war wesentlich dunkler in der Färbung. Es waren keine Lebenszeichen erkennbar. Anscheinend ging die Königin in einem sehr frühen Stadium verloren. Schade ….

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Ich habe jetzt den Haupteinflug wieder direkt geöffnet. Vielleicht gibt es ja noch nestsuchende Hummelköniginnen. Vielleicht findet sich auch eine zweite Generation der Gartenhummel.

Generell war in den letzten zwei Wochen auch der generell beobachtetet Flugbetrieb der Hummeln sehr gering. Wir hatten ja nicht nur einen langen Winter, sondern haben auch ein sehr kühles Frühjahr.

 

Ab- und Anflug der Ackerhummel

Hier habe ich den kurzen Ab- und Anflug der Hummel festzuhalten. Ungefähr eine Stunde Filmmaterial wurde auf wenige Sekunden zusammengeschnitten und dann mit einer 4-fachen Zeitlupe langsamer dargestellt. Also ideal für alle, die nicht die Geduld zu einer eigenen Beobachtung am Kasten aufbringen.

Zur Technik: Das Filmformat 720p der Nikon Coolpix 7700 habe ich Adobe Premiere Elements zusammengeschnitten, in Youtube eingestellt und dann hier eingebunden.

Und hier die Lage des Hummelkastens:

Neue Mitbewohner im Garten

Die letzten Tage hat sich einiges im Garten getan.

Der Hummelkasten wurde von einer Ackerhummel (ganz freiwillig) angenommen. Der große Eingang zum Hummelkasten wurde geschlossen und die Hummel benutzt ganz selbstverständlich den engeren Nebeneingang. Dieser Umbau soll Feinde und Störenfriede abhalten.
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Neben der Hummel gibt es auch zahlreiche Skabiosenschwärmer(?), die man im ersten Moment wegen ihrer rot-braunen Farbe mit einer Wildbiene bzw. Hummel verwechseln kann. Allerdings fliegen die Skabiosenschwärmer einfach blitzschnell weg. Und sie haben einen extrem langen Rüssel, fast so lang wie der ganze Körper.
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Und im verlassenen Elsternest im obersten Abschnitt unserer ca. 10 Meter hohen Tanne im Hof ist ein Turmfalkenpaar eingezogen. Man kann das Nest recht gut von einem Dachfenster aus beobachten (Entfernung weniger als 10 Meter).
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Bessere Fotos folgen. Es kann aber einige Tage dauern.

Die Nikon Coolpix 7700 und ich müssen sich noch aneinander gewöhnen. Manchmal wäre ein Durchblicksucher doch vorteilhaft. Den manuellen Fokus habe ich jetzt von der Bedienung her begriffen und so kann man im Bedarfsfall sehr schnell handeln. Und die mittelschnellen Serienaufnahmen sind auch eine gute Sache.

 

Der neue Hummelnistkasten

Da das Projekt „Bienen“ im Sommer 2012 abrupt gestoppt wurde, folgt jetzt das Projekt „Hummeln“.

Letzte Woche kam von der Firma Schwegler der Hummelkasten in einer recht großen Kiste an, das Ding hat auch einige Kilo an Gewicht.

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Das Vorhaus musste noch angeschraubt werden, und die Inneneinrichtung war auch noch in Beuteln beigelegt. Die Vorbereitungen waren schnell erledigt.

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Jetzt steht der Hummelkasten betriebsbereit am Rand unseres Rasens an einer halbsonnigen Stelle und wartet auf eine Hummelkönigen, die unseren Hummelkasten als geeignetes Nest für ihr geplantes Hummelvolk ansieht.

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Der Nistkasten wird jetzt intensiv beobachtet. Bei einer Besiedelung gibt es neue Nachrichten. Die Chancen stehen bestenfalls bei 50 zu 50.