Die PiNoIR-Kamera am RaspberryPi

Die PiNoIR-Kamera ist ein kleines Modul (1″ Kantenlänge) mit einem 20 cm Flachbandkabel zum Anschluß an den speziell hierfür vorgesehenen CSI-Stecker und wird dann dort mit einem Klemm-Mechanismus fest verbunden. Also auch für ungeübte Hände geeignet.

Die Kamera muss in dem „rasp-config“-Menü aktiviert werden.

Das Python-Module „picamera“ ist in der aktuellen Auslieferung vorhanden und kann ohne spezielle Vorbereitungen genutzt werden. Die Funktionen muss man sich, wie anscheinend immer in Python, erst etwas mühsam zusammensuchen.

Die Grundfunktionen für „Einzelbilder“ und „Videos“ sind schnell gefunden und lasssen sich über eine Menge Parameter den eigenen Wünschen anpassen. Die üblichen Formate „jpg“ für Bilder und „h264“ für Videos sind vorhanden. Die Bildqualität ist gut.

Die Kameraauflösung reagiert anscheinend auf mehrere Parameter und verändert auch den Bildwinkel. Da muss ich noch etwas probieren und klären. Die Brennweite scheint einem Weitwinkel zu entsprechen.

Das überall beschriebene „preview“-Bild ist bei meiner X11/VNC-Anbindung des RaspberryPi an den PC nicht sichtbar, da das Bild direkt auf den HDMI-Ausgang gelegt wird. Damit kann ich aber leben. Ich bin bei dieser Gelegenheit auf den „tightvncserver“ umgestiegen, da dieser eine bessere Bildqualität, eben einen echtes X-Terminal, auf den PC bringt.

Die fertigen Programme „raspistill“ und „raspivid“ habe ich noch nicht ausprobiert, da ich eigentlich alles über Python erledigen will.

Ich konnte auch Bilder in Python via MIME zu einer Email zusammenbauen und diese dann über „sendmail“ versenden.

 

 

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