Archiv der Kategorie: Sport

Radtour zum Johanneshof auf der badischen Rheinseite

Von Haßloch zum Rhein sind es ca. 20 Kilometer mit dem Rad, und danach fängt Baden an. Was liegt also näher, als mal die direkte badische Rheinseite zu erkunden?

Gestartet sind wir in Haßloch. Um den Rhein möglichst gut zu „erfahren“, wollten wir mit der kleinen Rheinfähre nach Rheinhausen übersetzen, aber leider war der Fährmann kurzfristig verhindert. Dann ging es also um den Speyerer Flughafen  herum über die Salier-Brücke auf die andere Rheinseite.

Dort radelten wir zum Johanneshof vor Ketsch (offiziell: Hockenheim). Der Johanneshof hat einen sehr schönen schattigen Biergarten und wir wurden auch gut verpflegt. Der Service war schnell und aufmerksam, die Gerichte lecker.

Danach drehten wir noch eine Ehrenrunde über die Ketscher Rheininsel (sie hat nur einen Zugang) und dann ging es über die Kollerfähre (bei Brühl) wieder zurück auf unsere Rheinseite. Hier waren wir wieder auf unseren gewohnten Wegen. In Haßloch waren es dann gut 75 Kilometer, die der Tacho anzeigen durfte.

Vom Johanneshof über Schwetzingen zur S-Bahn HD-Pfaffengrund wäre der Rückweg deutlich kürzer ausgefallen. Es ibt also viele Varianten für einen Ausflug zum Johanneshof.

Radtour zu allen Storchennestern

Nach dem Ende der großen Regenzeit (wir hatten in den letzten 4 Wochen sehr viel Regen, Starkregen und Gewitter) unternahm ich (am 20.6.2016) eine Radtour, um bei allen 18 Nestern meiner Storchenkarte mal nach dem Rechten zu sehen.

Die Radtour ging über 56 Kilometer mit einigem Hin und Her, denn die Nester liegen nicht so perfekt auf einer Linie. 53 Kilometer sind befestigt und bei fast jedem Wetter gut befahrbar, aber die unbefestigten Wege am Kindelsbrunnen und am Segelfluggelände Haßloch waren noch arg nass und hatten auch große Wasserlöcher. Das Rad braucht jetzt eine ordentliche Reinigung.

Von den 18 Nestern sah ich nur auf 10 Nestern junge Störche, insgesamt 20 Jungvögel. Das sind jetzt schon ordentlich große Störche, die teilweise schon flattern und hüpfen. Aber der kürzere und dunklere Schnabel verrät sie sicher als Jungvögel. Übersehen kann man leider keine mehr, es sind also deutlich weniger als in den letzten 2 Jahren. Dabei waren die Nester eigentlich gut besetzt. (Zum Vergleich 2015: 35 Junge auf 14 Nestern)

Kein Storch war auf dem Nest am „Gestüt Wehlache“. Das Nest Duttweiler 1 (vielleicht 150 m von Duttweiler 2) scheint mir eher eine Zweitwohnung. Somit waren 6 Paare erfolglos. Einen „Dauer“-Brüter gibt es in Böhl-Iggelheim an der Liederkranzhalle.

 

Ein Rückspiegel eröffnet neue Horizonte

Bis jetzt hatten mich die schrecklichen Formen von einem Rückspiegel am Fahrrad abgeschreckt.

Aber jetzt habe ich einen kleinen niedlichen Spion, der mir das Leben hinter meinem Rücken zeigt. Das Rad wird knapp 10 Zentimeter breiter, aber der Spiegel fällt kaum auf.

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Die Vorteile sind gewaltig. Im Straßenverkehr kann man die Situationen beim Abbiegen besser einschätzen. Und man sieht seine Mitfahrer immer kleiner werden, wenn man ihnen davon radelt. Man erkennt also seinen Fahrfehler …

Ein Problem bleibt: Da man ja ohne Grund nicht ständig in den Spiegel schaut, brausen die schnelleren Fahrer immer noch unerwartet an einem vorbei.

Radurlaub im Münsterland

Im Januar buchten wir kurz entschlossen eine Radtour ins Münsterland.

Wie waren noch nie dort und das Busunternehmen Pfadt-Reisen in Germersheim war uns unbekannt. Die Reisebeschreibung sprach uns aber an. Eine 5-tägige Busreise nach Münster mit dem eigenen Fahrrad im Anhänger, geführte Touren und eine festes Hotel.

Jetzt wissen wir, daß es eine gute Entscheidung war.

Wir wurden mit dem Bus in Haßloch eingesammelt, an 3 anderen Halten und in Germersheim wurde dann die Reisegesellschaft komplettiert. Wir waren 24 Radler mit ebensovielen Rädern (70% E-Bikes). Bei strömenden Regen ging es dann nach Münster, aber ab dort hatten wir trockenes Wetter und konnten unser Radprogramm ohne Regenkleidung genießen.

Die Etappen waren gut ausgesucht, eine Fahrthälfte war jeweils mit dem Bus, die andere wurde geradelt. Der Busfahrer traf uns an den verabredeten Stellen immer mal wieder. Die Tagesetappen waren mit 50 bis 60 Kilometer gemütlich, unser Durschschnittstempo lag bei etwa 16 kmh. Wir radelten in einer langgezogenen Reihe, und Dank eines Schlußfahrers ging auch keiner verloren. Zuätzlich gab es auch pro Tag eine „kulturelles“ Highlight mit einer professionellen Führung. Wir kennen jetzt Wasserschlösser, Wasserburgen und das Landgestüt Warendorf. Das Schönste ist aber die abwechslungsreiche Landschaft rund um Münster. Es sieht schon anders aus als unsere Vorderpfalz. Auf den Touren führte uns Uli Gerbing, der als pensionierter Lehrer gut zur Struktur unserer Gruppe passte.

Do: Von Münster an der Werse entlang gen Süden, dann über das Schloss Westerwinkel zum Schloss Nordkirchen.
Fr: Von Warendorf über das Kloster Vinnenberg und Schloss Loburg zum Dortmund-Ems-Kanal und dann nach Münster.
Sa: Busfahrt durch die Baumberge zur Wasserburg Vischering und mit dem Rad über die Burg Hülshoff nach Münster zurück.
So: Am Dortmund-Ems-Kanal entlang und dann nach Davensberg, wo uns nach einer zünftigen Einkehr der Bus zur Heimfahrt aufsammelte.

Das Ein- bzw. Ausladen von 25 Rädern war sehr bequem und ging auch sehr flott (ca. 10 Minuten). Die Räder werden in verschiedenen Höhen senkrecht in den den Hänger eingehängt und mit einem Bügel gesichert, das Hinterrad kommt locker in einer Fixierung. Eine Reihe links, eine Reihe rechts.

Nach dem Abendessen im Hotel hatte man immer Zeit, um noch einen Bummel in Münster zu machen. Dann konnte man draußen sitzen und den „einheimischen“ Radlern zusehen. Der aufrechtere Sitz der Radler fiel einem deutlich auf. Münster hat wirklich eine extrem radfahrerfreundliche Verkehrsgestaltung.

Wir werden uns das Rad-Reise-Angebot 2015 von Pfadt-Reisen wieder genau ansehen.

PS: Daheim angekommen, sprang der Kilometerzähler unseres Flyers auf 20.000. Das ist schon eine gute Leistung.

Das neue Fahrrad ist da

Heute konnte ich mein neues Fahrrad abholen.

Es ist ein „Velo de Ville“ (aus dem Münsterland) mit einem 55er-Rahmen, kräftigen Reifen (622-47) und einer Nexus-8-Schaltung ohne Rücktritt. Es hat hoffentlich alles, was man zum bequemen und sicheren Fahren braucht. Rot mit schwarzen Elementen fand ich eine interessante Farbkombination.

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Die ersten 30 Kilometer heute waren schon mal gut.

Ein ausführlicher Bericht folgt sicherlich nach unserem Urlaub.

Der Flyer hat einen neuen Akku

Unser FlyerT9 (Baujahr 02/2009) hat seit einigen Tagen einen neuen 26V / 12 Ah Original-Akku von Flyer (Panasonic). Momentane Reichweite ca. 90 km (Eco-Mode und ebene Wege). Damit sind wir für dieses Jahr sehr gut ausgerüstet.

Der alte Akku (26V / 10Ah) hatte nach 5 Jahren und 18.500 km beim Batteriecheck noch immer vier leuchtende Lämpchen, aber die von uns gefahrene Reichweite war auf etwa 50 Km gesunken. Und das ist einfach für unsere Touren zu wenig. Bis zu einer Kapazität von ungefähr 25/30 km darf er uns für kleine Touren und als Reserve-Akku noch weiter dienen.

 

 

Radtour von Mainz nach Darmstadt

Gestern (So, 9.3.2014) unternahmen wir unsere erste „richtige“ Radtour in diesem Jahr.

Bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur von bis zu 20° ging es um 11:30 am Hauptbahnhof in Mainz los. Die Tour war aber schon 3 Wochen im Voraus festgelegt.

Über den Schillerplatz, am Dom vorbei zum Rhein, und von dort dann über die Eisenbahnbrücke nach Gustavsburg. Das Gedränge war groß, Spaziergänger, Skater und Radfahrer in allen Altersklassen waren unterwegs. Es war ja der erste richtig warme Frühlingstag.

Vom Radweg an der Eisenbahnbrücke ging es dann nach Gustavsburg, dort am Hafen vorbei zum Rheindamm und dann kamen herrliche 15 Kilometer bis zur Rheinfähre Kornsand gegenüber von Oppenheim. Man konnte entweder auf dem Damm radeln (unbefestigt, aber doch sehr gut fahrbar), dann hatte man eine tolle Aussicht in alle Richtungen, oder man konnte die Betriebsstraße auf halber Höhe vom Deich benutzen. Das ist eine ca. 4 Meter breite neue Asphaltstraße, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Eine richtige Autobahn für Radfahrer. Von den Radfahrern gab es Unmengen in allen Alters- und Leistungsstufen.

An der Rheinfähre holte uns die Realität wieder ein. Eine riesige Autoschlange und sehr viele laute Motorradfahrer aus der ganzen Umgebung ….

Dann ging es westwärts über Geinsheim, an den Aussiedlerhöfen „Am Brückelchen“ vorbei nach Wallerstädten. Von dort war dann die grobe Richtung Darmstadt über Büttelborn und Griesheim vorgegeben.

Unsere Begleitung war mit einem Android-Handy und der App „komoot“ für die Orientierung zuständig. Ich kannte mich aber auch in der Gegend aus.

Gegen 18:00 waren wir dann am Hauptbahnhof in Darmstadt. Etwa 50 schöne Fahrradkilometer lagen hinter uns.

Wir machten die Fahrt mit einem „Schönen-Wochenend-Ticket“, mussten aber leider zwei Fahradkarten à 5 Euro dazu kaufen. Drei Bundesländer (RLP, Hesssen, BaWü) mit unterschiedlichen Regelungen zur Fahrradmitnahme bringen einen ganz schön zum Grübeln.

Problematisch ist das Umsteigen mit Fahrrädern auf dem Hauptbahnhof Ludwigshafen. Man muss hier sehr große Umwege in Kauf nehmen. Aufzüge gibt es nicht, selbst (verbotene) Rolltreppen sind Mangelware. Man steigt also besser in Mannheim oder LU-Mitte um.

Fahrradtour Karlsruhe – Scheibenhard

Am Sonntag (29.9.) ging es bei ordentlichem Wetter und guten Temperaturen von Karlsruhe aus auf Tour:

  • KA Hauptbahnhof (11:00)
  • An der Alb entlang Richtung Karlsruher Hafen
  • Durch die Rheinauen zur Fähre Neuburg
  • Über Berg nach Scheibenhardt (D) und dort über die Brücke nach Scheibenhard (F)
  • Über Lauterburg (F) zum Hafen am Rhein
  • Dann über den Weg am Damm linksrheinisch zurück zur Rheinbrücke bei Karslruhe
  • Und dann (mit etwas Umwegen!) an der Alb entlang zum Hauptbahnhof KA (17:30)

Das waren ca. 60 Km, die man aber mit einem guten Essen in Scheibenhard (F) locker radeln konnte. Wir hatten einen spürbaren NO-Wind, was eigentlich nicht so geplant war.

Den Rückweg hätte man auch von Scheibenhard nach Weissenburg wählen können. Auch dort gibt es einen gut angeschlossenen Bahnhof.Wir benutzten zur Anreise die Nahverkehrszüge über Neustadt und hatten ein Rheinland-Pfalz-Ticket.

 

 

 

Radtour um Wertheim

Das schöne Wetter war einer der Auslöser, einen Kurzurlaub in Wertheim zu machen. Von Haßloch aus sind es ca. 185 Kilometer über die Autobahn. Das ist für einen Kurzurlaub vertretbar. Die Landesgrenzen um Wertheim herum sind etwas verwirrend. Wertheim gehört zu BaWü (das Land wollte wohl auch einen Stadt am Main) und drum herum ist man in Bayern. Auf der Rückfahrt ließen wir uns viel Zeit und fuhren quer durch den Odenwald (also durch Hessen).

Unser Hotel waren die „Wertheimer Stuben“, die man wirklich weiterempfehlen kann. Die Chefin kümmert sich ganz toll um ihre Gäste, das Zimmer war schön und das Frühstück beeindruckend. E-Bikes gab es im Fahrradgeschäft „Baumann“ direkt um die Ecke. Wir hatten welche mit Frontmotor, damit konnte man gut leben, obwohl das Flyer-System mit seinem Mittelmotor angenehmer arbeitet.

Am Freitag ging es die Tauber aufwärts bis Tauberbischofsheim und dann nach Lauda. Der Radweg ist schön zu fahren und ausgezeichnet beschildert. Von Lauda fuhren wir mit der Westfrankenbahn zurück nach Wertheim. Neu waren für uns „Bedarfshalte“ an den kleinen Bahnhöfen. Man muss sich im Zug beim Zugführer melden …..

Am Samstag ging es dann erst etwas den Main abwärts und dann noch eine kleine Strecke mainaufwärts. Der Wetterbericht war gut bis sehr gut, aber wir wurden mittags von einem richtig starken Regenguss erwischt. Danach war es wieder sonnig und wir waren nach einiger Zeit auch wieder trocken.

Wir kamen dabei auch durch das bayrische Dorf Hasloch (mit einem normalen „s“). Aber manchmal schleichen sich auch Fehler ein.

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Insgesamt gesehen eine tolle Gegend für Radfahrer. Und Wertheim ist ein sehr gut geeigneter Standort.

Der Rundgang in Wertheim und der Aufstieg auf die Wertheimer Burg lohnt sich. Man kommt bis auf den Bergfried und hat von dort einen tollen Ausblick in das Main- und in das Taubertal. Die Höhe der Anlage ist schon beeindruckend und man kann sich auf vielen Treppen austoben.

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Der Frühling hat begonnen

Seit dem 2. März hat sich das Wetter grundlegend verändert. Vorher hatten wir einen trüben Februar mit Temperaturen um Null Grad, jetzt haben wir sonniges Wetter, Nachtfröste, aber tagsüber auch über 10 Grad.

Da lockt es die Pfälzer (und uns) in den Garten, in die Natur und aufs Fahrrad.

Wir werden die nächsten Tage entsprechend ausnutzen, um uns und unseren Garten in eine entsprechende Form zu bringen. Dann kann der volle Frühling kommen.

(Der ruhige Winter im gemütlichen Haus war aber auch nicht schlecht ….)