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Das Storchenjahr 2019

Das Storchenjahr 2019 hat früh begonnen.

Am 25.1.2019 konnte ich bei Temperaturen von knapp über 0 Grad in Geinsheim zwei Störche auf dem Nest auf dem Kirche beobachten. Sie standen recht gelangweilt herum.

Meine „Storchenkarte“ werde ich weiterhin pflegen.

Die Bahn in Landau

Eigentlich wollte ich um 21:40 ganz einfach mit der Bahn von Landau nach Haßloch fahren. Und um 22:17 in Haßloch sein. Eine gute Verbindung.

Als ich um 21:30 am Bhanhof war, stand an der modernen Anzeigetafel noch ein früherer Zug mit einer großen Verspätung, mein Wunschzug stand dann in der unteren Hälfte direkt darunter. Kurz vor der geplanten Abfahrt verschwand dann diese Verspätungsmeldung und mein Wunschzug stand ganz regulär ohne ein Kommentar oben in der Anzeigentafel. Aber der Zug kam nicht und nach ein paar Minuten sprang die Anzeige (wieder ohne Kommentar …) auf den nächsten Zug um 22:37. Mein Wunschzug hatte sich einfach aufgelöst. Im Internet bekam man angezeigt, dass der 21:40 ausfällt, an der Anzeigetafel nicht.

Mit mir warteten noch über 25 Personen, alle auf die Anzeige blickend oder schon diskutierend, was man denn jetzt machen soll. Gegen 22:15 kam dann mal eine Ansage „Der nächste Zug nach Neustadt ist der 22:37“, vorher waren die Lautsprecher vollkommen still. Der Zug kam auch mit wenigen Minuten Verspätung und der Anschlusszug in Neustadt wartete sogar. (Das wusste aber die APP nicht). Gegen 23:06 war ich dann endlich in Haßloch.

Nachträglicher Reisebericht aus Udine

Udine, den 8.7.2018

Liebe Familie,

heute möchte ich euch ein Lebenszeichen aus unserem Urlaub senden. Wie ihr wisst, sind wir per Bus und Rad auf dem Weg von Kärnten zum Mittelmeer, gerade befinden wir uns in Udine. Aber der Reihe nach…

Gestartet sind wir donnerstags in der Früh in Germersheim, wir im Bus, unsere Fahrräder im großen Anhänger. Und dann ging es über viele Stunden bis nach Villach in Kärnten. Aber acht Stunden im Bus machen uns mittlerweile nichts mehr aus, wir haben uns recht gut mit dieser Form des Reisens arrangiert und angefreundet. Der Bus war auch angenehm leer, wir waren 26 Mitreisende. Mehr Räder passen nicht in den Anhänger.

Am nächsten Morgen wurde es dann ernst. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachte uns der Bus zu unserem Startpunkt Tavisio, wo wir unsere Räder ausluden und dann den Radweg, eine alte Bahntrasse, in Richtung Gemona radelten. Nach einem kleinen Anstieg bis Camporosso ging es dann immer gemächlich bergab. Die alten Eisenbahnbrücken (z. Bsp. über die Fella) und -tunnel wurden natürlich auch mitbenutzt. Hier hatten wir auch den einzigen Regenschauer, den wir aber teilweise in einem Café aussitzen konnten. Insgesamt waren das 70 Kilometer auf dem Rad, aber das Gefälle war auch ordentlich.

Wir, unsere 24 Mitradler und unser Radreiseführer fanden den Tag trotz des Regens toll, wir waren voll begeistert. So hatten wir uns die Reise vorgestellt.

Erinnert wurden wir in Gemona an das schwere Erdbeben „Friaul 1976“, dessen Epizentrum hier in der Gegend lag. Zur Erinnerung hat man einige markante Schäden belassen und nur abgesichert. Mit „Friaul“ habt ihr auch den Begriff für den Teil Italiens, den wir im Moment per Rad erkunden. Die Region reicht von Kärnten bis zur Adria. Unser Radweg trägt offiziell den Namen „Alpe-Adria“ und beginnt für ganz sportliche Fahrer schon in Salzburg.

Der zweite Tag war ein Rundkurs, also nicht mit einem dauernden Gefälle. Und unterwegs gab es auch einen „Berg“ (Originalton Radführer), 150 Meter Anstieg auf knapp 2 Kilometer Länge.  Da kommt man ohne Motor durchaus ins Schwitzen. Aber die motorisierten Mitradler warteten brav am Scheitelpunkt auf uns. Dann war da noch die „Welle“, vielleicht 40 Meter hoch und dann gleich wieder abwärts. Beide Wegformationen sind uns ja in der Vorderpfalz unbekannt.

Unser Ziel war Tolmezzo am Fluss Tagliamento. Auf dem Dom fand sich dann auch ein Engel als Wetterfahne, für Friaul eine typische Erscheinung. (Der Wetterhahn auf der Christuskirche in Haßloch ist aber auch OK) Der Fluss übrigens ist im Sommer eine große Sandbank und das Wasser muss man suchen.

Die dritte Radetappe führte uns dann langsam in die Ebene. Es ging von Gemona nach Udine. Und Udine ist eben eine Großstadt mit allen Vor- und Nachteilen.

Hier die offizielle Etappenbeschreibung vom Veranstalter: „Gemona verlassend setzen Sie heute ihre Radtour nach Süden fort mit den letzten Ausläufern der Julischen Alpen im Hintergrund. Auf gut ausgebauten Radwegen passieren Sie ausgedehnte Rebflächen und idyllische Orte. Am Nachmittag erreichen Sie Udine die Hauptstadt des Friaul……“

Morgen wollen wir bis Grado und ich will zum ersten Mal in meinem Leben die Adria sehen. Irgendwie ist mir das Land südlich der Alpen nicht so richtig bekannt. Die Alpen waren für mich lange Zeit eine natürliche Grenze. Geplant ist auch noch eine Etappe von Grado nach Monfalcone und dann als schöner Abschluss die Abfahrt von Camporosso nach Villach. Diese Strecke radelt sich in diese Richtung deutlich leichter. Richtige Profis keuchen von Villach hoch nach Taviso, wir machen das eben lieber anders herum.

Auf die Fahrt habe ich mich mit den Krimis von Andrea Nagele vorbereitet, die in Grado und in Kärnten spielen. Zu Tolmezzo passt eher die „Karnische Hochzeit“ von Reinhard M. Czar.

Meine Touren zeichne ich mit „komoot“ auf und stelle sie dann ins Internet. Dort könnt ihr euch die Etappen genau ansehen.

In einigen Tagen werden wir uns ja wiedersehen. Bis dahin alles Gute.

Viele Grüße aus Italien

Herbert

PS: Ich werde aber auch weiterhin gerne mit Freunden in der Vorderpfalz radeln.

 

Link zur Komoot-Dokumentation: http://dressler-hassloch.de/?p=1859

Und hier die Materialien zum Umgestalten und Ausgestalten:

   

So könnte dann der fertige „persönliche Brief“ aussehen.

Urlaubsbericht_Udine

Beobachtungsabend „Totale Mondfinsternis“ am 27.7.2018

Der AK Astronomie der Pollichia e.V. hatte zu einem Beobachtungsabend der totalen Mondfinsternis auf dem Gelände des Modellflugvereins Haßloch eingeladen. Etwa ab 21:00 Uhr füllte sich der Platz, denn für die Mondfinsternis war überall kräftig geworben worden, und der warme Spätsommerabend bot sich geradezu an für einen Ausflug ins Freie. Wir waren deutlich über 100 Personen. Ich hatte ein Namensschild am Hemd und durfte mich um die Besucher kümmern. Deswegen blieb mein Fotoapparat ungenutzt im Auto liegen.

Zu sehen gab es zunächst den Sonnenuntergang und dann die Venus im Westen, der Mond ließ sich allerdings etwas Zeit, bis er dann kurz vor 22:00 Uhr im Dunst fahl und später rot sichtbar wurde. Wie gesagt, wir hatten viel Dunst am Horizont, aber glücklicherweise keine Wolken am Himmel.

Spektakulär war dann das Erscheinen des Mars, der voll rot leuchtend rechts unterhalb vom roten Mond stand. Die ISS konnte man auch gegen 22:30 auf ihrem Weg von WNW nach ONO sehen. Um 23:00 Uhr war es dunkel wie bei Neumond und man konnte auch kurz die Sterne des Abendhimmels leuchten sehen. Der große Wagen, die Leier, die Cassiopeia und auch der Schwan waren schön mit bloßem Auge zu erkennen, die Milchstraße war aber zu schwach. (Für meinen grünen Laserpointer als Zeigehilfe war es einfach zu hell)

Von den Planeten konnte man noch Jupiter mit seinen Monden und Saturn mit seinen Ringen im Teleskop anschauen, also eine wirklich schöne Ausbeute zusätzlich zum Mond. So konnte man die scheinbare Bahnen der Objekte unseres Sonnensystems etwas zeigen und erläutern.

Spektakulär war jedoch das Ende der Mondfinsternis: Die linke Seite des Mondes wurde immer heller, der Mond sah aus wie ein seltsam strukturiertes Glasauge. Auch der Mars verlor seine tiefrote Farbe. Ein toller Anblick. Gegen 23:30 Uhr war dann das Ereignis vorbei und der Himmel verwandelte sich wieder in einen typischen hellen Sommer-Vollmond-Himmel. Um Mitternacht war unser Beobachtungsabend beendet.

Eine gleiche gut besuchte Veranstaltung gab es auch an unserem Beobachtungsplatz bei Wachenheim. Ein Dank an die Rheinpfalz: Wir wurden intensiv angekündigt und auch die Berichterstattung am 30.7. war für alle Beteiligten erfreulich. Vielleicht war dieser Beobachtungsabend auch eine gute Werbung für unsere normalen Sternbeobachtungsabende.

Hier der Artikel in der Rheinpfalz über deren Funktion „Zweitverwertung“. Nach drei Monaten sollte der Artikel mehr oder weniger verschwinden und nur noch zahlenden Kunden gezeigt werden.

Radtour Villach (Österreich) – Grado (Italien)

Diese Jahr machten wir mit der Firma Pfadt aus Germersheim wieder mal eine Radtour, diesmal von Villach nach Grado (Alpen – Adria).

Wie bei Pfadt üblich, war das eine Busreise mit eigenen Fahrrädern, transportiert im Anhänger, und vor Ort dann mit einem ortskundigen Rad-Reiseleiter. Nach einer Zwischenübernachtung in Villach brachte uns der Bus zum ersten Startplatz der Radtour, nach Tavisio in Italien.

Die Besonderheit dieser Etappe: Nach einem kleinen Anstieg und der „Alpe-Adria-Zählung“ in Camporosso fuhren wir auf einer zum Radweg umgebauten alten Eisenbahnstrecke und durften viele Radkilometer mit angenehmen Gefälle, oft durch alte Tunnels, genießen. Das Ende der Tagestour war das Gebiet Venzone/Gemona, Zentrum des schweren Erdbebens  in Friaul im Jahr 1976.

Die zweite Etappe (eine Rundtour) hatte einen recht ordentlichen Anstieg („Der Berg“) in der Mitte, der die Nicht-E-Biker ordentlich forderte, aber diese Höhe durften wir ja danach wieder herunterradeln. Zusätzlich kamen dann noch einige „Wellen“ auf einem Waldweg, schön, aber doch etwas fordernd.

Die dritte Etappe ging durch die letzten Hügel („wellig“) und hatte auch einige Schotterstrecken aufzuweisen. Udine wurde auf gemütlichen Wegen erreicht und die Stadtführung endete für viele mit einem Aperitif auf der zentralen Piazza.

Die vierte Etappe hatte ein klares Ziel, den Badeort Grado an der Adria. Dazwischen sahen wir die sternförmige Festungsstadt Palmanova, wo man noch die Türme und die Wälle besichtigen konnte. In der heute kleinen Stadt Aquileia finden sich viele römische Ausgrabungen (Aquileia war ursprünglich sehr bedeutend) und in der Nähe die beeindruckende Basilika mit ihrem sehr berühmten Mosaikfußböden. Und dann erlebten wir natürlich die Fahrt über den Damm nach Grado.

Der fünfte Tag hielt für uns eine sanfte Tour an der Adria entlang bereit, mit einem schönen Picknick am Etappenende. Dazwischen gab es viel Landschaft und ein großes Vogelschutzgebiet, sogar mit Flamingos.

Nachmittags blieb auch Zeit für eine Bummel in Grado oder ein Bad in der Adria.

Am letzten Radeltag brachte uns dann der Bus wieder in die Alpen nach Camporosso und wir radelten hinunter zur Gail und dann nach Villach. Durch diesen Trick befuhren wir die komplette Strecke „von den Alpen zur Adria“, allerdings in zwei unterschiedlichen Richtungen. Auf dieser letzten Etappe begegneten uns viele Radfahrer, die die mühsame, aber zum Meer hin richtige Richtung „bergauf“ fuhren.

Nach einer Zwischenübernachtung in Spittal brachte uns dann der Bus wieder Richtung Heimat.

Es waren erholsame 330 Km auf dem Rad mit 1100 uns von unserem Bus geschenkten Höhenmetern.

Es gibt die Reisebeschreibung auch als Bericht.

Word: Basics in Textgestaltung

Was man nie genug üben kann und immer wieder braucht:

  • Registerkarte „Datei“ (backstage):
    • Datei öffnen, Datei speichern, Druckvorschau, Drucken, PDF erstellen
  • Schreibmarke (Cursor) vs. Markierung
  • Einfügen, Löschen, Kopieren, Verschieben

Was ich immer empfehle:

  • Ansicht Drucklayout (sichtbare Seite)
  • Vernünftige Bildschirmvergrößerung
  • Lineale einschalten
  • Formatierungssymbole einblenden

Und nun zu dem Thema Textgestaltung:

Mein Text zum Üben: Fliesstext_Fontane

Word ist in der Lage, die Buchstaben eines Textes unterschiedlich darzustellen:

  • Schriftart
    • Schriftfamilien
      • mit Serifen (Times …)
      • ohne Serifen (Helvetica, Arial …)
      • Schreibschrift (Script …)
      • Zierschriften ….
  • Schriftgröße (üblich ca. 12)
  • Fett / bold
  • Kursiv / italic
  • Farbig
  • …….

Das findet man im Menüband in der Registerkarte „Start“ (besser: Basics) und dort in der Gruppe „Schriftart“. Wenn man nachträglich etwas ändern will, so muss man diesen Text zuvor markieren. Entweder hat man eine Schreibmarke oder einen markierten Text. Neuer Text wird immer so geschrieben, wie der Text unmittelbar vorher war, oder so, wie es die Schreibmarke vorgibt.

Wenn es um mehrzeiligen Text (Fließtext) geht, so ist die Gestaltung der Zeilen und Absätze ebenfalls wichtig.

  • linksbündig, mittig, rechtsbündig, Blocksatz
  • Schattierung / Rahmen
  • Vertikaler Zeilenabstand
  • Abstand vor und nach einem Absatz

Wichtige Steuerfunktionen über Tastenkombinationen:

  • Neue Zeile innerhalb eines Absatzes: Shift-Return (Enter) bzw. Großumschaltung / Zeilenschaltung
  • Bedingtes Trennzeichen: Strg –

Hier ist man im Menüband in der Registerkarte „Start“ Gruppe „Absatz“. Oder in der Registerkarte „Layout“ Gruppe „Absatz“. In der Registerkarte „Layout“ finden sich auch die Einstellungen für die Seitengestaltung.

 

Zusätzliche Tipps:

Man kann eine komplette Textformatierung auf einen anderen Textteil übertragen. Und man kann auch über „Start“ „Formatvorlagen“ bzw. über „Entwurf“ „Dokumentformatierung“ den Text (gleichmäßiger) gestalten.

Tabulatoren werden durch Eintragungen in das „Lineal“ gesetzt und dann mit der TAB-Taste benutzt.

Finden sie ein Zeichen nicht auf der Tastatur, so hilft ihnen „Einfügen“ „Symbole“ sicherlich weiter.

Die automatische Silbentrennung kann man ein- bzw. ausschalten.

In der Registerkarte „Start“ die Gruppe „Bearbeiten“ mit Suchen, Ersetzen und Markieren. Markieren geht natürlich auch mit der Maus, z.B. mit einem Doppelklick auf ein Wort oder einem Dreifachklick auf einen Absatz.

Anstelle von MS-Word kann man auch das freie Programm OpenOffice bzw. Libreoffice benutzen. Oder das in Windows vorhandene (kostenlose) Programm „WordPad„.

Literaturempfehlung:

Philip Kiefer, Office 2016 – Schnell zum Ziel, Markt + Technik Verlag, ISBN 978-3-95982-012-7

Sprachverständlichkeit im Fernsehen

Der Tatort „Dunkle Zeit“ (17.12.2017) war nicht nur dunkel, sondern für mich auch in großen Teilen unverständlich. Ich konnte einfach die Stimmen nicht richtig hören. Auch das ständige Nachjustieren der Lautstärke und das Drehen an meinen Hörgeräten brachte keine Besserung.

Ein kleines Beschwerdeschreiben an die ARD führte zunächst zur Standardantwort „Die Ohren werden im Alter nicht besser“ (Was ja stimmt.) und „Es gibt ja auch Untertitel“. Beide Antworten waren für mich nicht zufriedenstellend.

Eine zweite Email an den NDR führte mich dann zu einem kompetenten Mitarbeiter, der mir zunächst bestätigte, auch er habe diesen Tatort nicht immer verstehen können. Er gab mir sinnvolle Tipps und legte seiner Email auch die Broschüre „Sprachverständlichkeit im Fernsehen“ von ARD/ZDF bei. Vielen Dank! Vielen Dank auch an den SWR/ARD für die Genehmigung zur Veröffentlichung!

Darin fand ich dann die problematischen Punkte schön aufgelistet wieder. Bekannt ist das Problem also …

1. Die Ohren werden im Alter nicht besser. (Hörgeräte habe ich ja schon)

2. Regie und Dramaturgie wollen spannende Krimis mit viel Tonkulisse. Die Sender könnten wohl etwas mehr auf die Tonqualität der Filme achten, aber es sollen ja spannende Krimis bleiben. Hier wird man also kurzfristig keine Verbesserung erwarten können. Irgendwann werden aber auch die Regisseure und Tonmischer älter und verstehen dann hoffentlich mein (und nicht nur mein) aktuelles Problem. An den sprachbetonten „Center Channel“ von Dolby 5.1. (oder besser) kommt man ohne größere technische Aufrüstung nicht ran.

3. Die Lautsprecher der modernen flachen Fernseher werden nicht klanglich besser, eher optisch dünner und flacher…

Also bleibt einem eigentlich nur eine bessere Lautsprecheranlage. Eine große Stereoanlage habe ich nicht, also musste etwas Neues her. Kopfhörer waren für mich wegen meiner Hörgeräten eher ungeeignet, ich will mich ja nicht von meiner Familie abschotten. Kostenbewusst wie ich bin, klammerte ich Geräte oberhalb 500 Euro aus und landete dann bei der Produktgruppe „Soundbar“. Da ich mir von einem Probehören bei einem Händler nicht viel versprach, die meist jungen Verkäufer verstanden mein Problem nicht, bestellte ich mir eine „Yamaha YAS-105“ für 219 € im Internet. Das Paket kam, die Inbetriebnahme war problemlos und meine Frau und ich waren schon von den ersten Klangproben überzeugt. Etwas Kritik an Yamaha: Die Statuslämpchen und noch mehr die Art ihrer Verwendung ist nicht mehr ganz zeitgemäß.

Die Soundbar bleibt bei uns. Die Integration zu unserer vorhandenen Fernbedienung ist zufriedenstellend. Der nächste Krimiabend ist gerettet. Die Soundbar macht aber auch bei anderen Sendungen das Hören angenehmer. Die Töne sind voller und satter und schmerzen auch bei höherer Lautstärke nicht in den Ohren. Man kann also auf das ständige „Nachregeln“ verzichten.

Eine ganz wichtige Erkenntnis: Man „verlernt“ Hören. Man braucht private Referenzquellen für Verständlichkeit (bei uns die Tagesschau) und Referenzpartner (Frau und Kinder). Dann sollte man negative Veränderungen im eigenen Hörvermögen bemerken und Gegenmaßnahmen ergreifen können.

Die Grundlinie zwischen Speyer und Oggersheim

Bei der Suche nach alten Kilometersteinen in der Pfalz fand ich rein zufällig den „Basispunkt Speyer“, das gesamter Vermessungsprojekt kannte ich schon länger von einer Ausstellung des Landesvermessungsamtes in Bad Dürkheim. Ich habe dann natürlich beide Steine und beide Kirchen per Rad aufgersucht und meine Fotos aufgenommen.

Im Jahr 1819 wurde die Grundlinie zwischen Oggersheim und Speyer von der „Königlich bayrischen Landesvermessung“ exakt vermessen. Die Eckpunkte der Linie waren (und sind) der Südwestturm der Wallfahrtskirche Oggersheim und der Nordostturm des Speyerer Doms. Diese Strecke wollte man möglichst genau in ihrer Länge vermessen, um darauf mit  weiteren Vermessungen aufsetzen zu können.

Ein möglichst großer Teil dieser Strecke sollte wirklich „mit einem Metermaß“ abgemessen werden, in der Nähe der beiden Endpunkte war dieses Verfahren wegen der vorhandenen Bebauung nicht anwendbar. Also musste man per optischer Vermessung zwei Punkte auf der Linie festlegen, die dann als eigentliche Basis bzw. Endpunkte für die genaue Vermesung dienten. Die beiden Kirchtürme sind wegen ihrer Höhe immer erkennbar. Und die eigentliche Linie darf natürlich nicht bebaut sein …

 

 

Die nördlichen Punkte mit Kirche und Basisstein (LU-Oggersheim)

Kartenausschnitt von Google-Maps

Die südlichen Punkte mit Basisstein und Dom (Speyer)

 

Diese manuelle Vermessung wurde mit sehr genauen Messstangen vorgenommen. Die Eisenstangen von bekannter Länge (ca, 4 Meter) wurden auf Stegen hintereinander verlegt, die Horizontallage per Wasserwaage überprüft , die Ausdehnung der Balken durch die Temperatur und die Breite der unvermeidbaren Spalte zwischen zwei Balken durch einen Meßkeil festgestellt und rechnerisch berücksichtigt. In dem überlieferten Meßprotokoll der einzelnen Meßlagen (1 Meßlage = 5 Stangen) finden sich 5 Nachkommastellen hinter dem Meter. Auch Höhendifferenzen und die Erdkrümmung wurden berücksichtigt.

Thaddäus Lämmle ermittelte 1819 eine Entfernung zwischen den Basispunkten von 15.325,739 Metern, eine Nachmessung mit Satellitenunterstützung ergab 1996 eine Entfernung von 15.325,324 Mewtern. Da hatte einer mit seinen 5 geeichten Messstangen ordentlich gearbeitet.

Eine ausführliche Darstellung dieser Vermessung findet man in der Festschrift „Die Grundlinie zwischen Speyer und Oggersheim“, Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz, 1997, ISBN 3-89637-332-3.

 

 

Powerpoint: Erster Einstieg

Meine Aufgabe: Eine kurze (1,5 Stunden) Einführung für Anfänger in Powerpoint. Die Teilnehmer haben sehr unterschiedliche bzw. nur geringe Word-Vorkenntnissse.

Die Themen:

  • Für was brauche ich Powerpoint
  • Foliensatz / Folie
  • Aufzählung / Gliederung /Text
  • Die Vielfalt der Objekte
  • Erste Animationen

Und hier meine >>> Powerpoint_Übung <<<, die recht einfach aufgebaut ist.

Erst sehen wir uns die Powerpoint-Übung an, dann arbeiten wir mit dieser Präsentation als Grundlage weiter.

Unsere Radtour in Kärnten

Auch dieses Jahr unternahmen wir eine Radtour mit der Firma „Pfadt Busreisen“. Es ging per Bus (mit unseren eigenen Rädern im Anhänger) nach Kärnten, wo wir 5 schöne Radtage erleben wollten. Unser Hotel „der Sandwirt“ in Klagenfurt lag direkt am Rand der Altstadt.

Das Wetter meinte es gut mit uns, und wir konnten an allen 5 Tagen unsere Radtouren ungestört durchführen. Die Tageshöchsttemperaturen lagen bei knapp über 20°, Regen sahen wir nur in Form von einzelnen Tropfen.

  1. Tag: Rund um den Wörthersee (mit Wolfgang)
  2. Tag: Gailtal von Hermagor abwärts Villach (mit Wolfgang)
  3. Tag: Drautal von Spittal abwärts bis Rosegg (mit Johanna)
  4. Tag: Slave (Slowenien) von Planica abwärts bis Bled (mit Irene)
  5. Tag: An der Glan nach St. Veit und zurück (mit Johanna)


Der Wörthersee hat für Fahrräder so seine Tücken. Wir hatten viel Straße und kamen auch noch in ein Golf-GTI-Treffen hinein. Das ergab dann eine kräftige Untermalung mit Autogeräuschen und passte so garnicht zu dem ruhigen See.

Maria Wörth

Maria Wörth

Schrotturm

Schrotturm



Die Schiffahrt ist GPS-technisch interessant, da hier das Problem der üblichen Ungenauigkeiten durch die Trennung von „Anstiegen“ und „Abstiegen schön deutlich wird. Ein exakte Messung hätte natürlich einen Wert knapp über Null zeigen müssen. Macht aber nichts, die Schiffahrt auf dem Wörthersee war trotzdem schön.



Das Gailtal war wohl die ruhigste der besuchten Landschaften. Hier hielten sich auch die wirklich kleinen Dörfer dezent zurück. Und der Dobratsch (2166m) mit seinem großen Bergrutsch („Die Schütt“) und der dabei entstandenen „Roten Wand“ war schön zu sehen.

Dobratsch, Rote Wand

Dobratsch, Rote Wand

Dobratsch, Rote Wand

Dobratsch, Rote Wand



Diese Tour startete mit einer Stadtführung in Spittal und ging dann an der Drau mit ihren vielen kleineren Dörfern bis nach Villach und weiter nach Rossegg.

Teilhabe am Angelsport



Die Save-Tour in Slowenien war aus Radfahrersicht wahrscheinlich die schönste Tagesetappe. Ein Blick auf die Höhenverlauf bringt die Erklärung: Bergab radeln macht einfach Spaß.

Schanzen in Planica

Schanzen in Planica

Flugschanze in Planica

Flugschanze in Planica

Skigebiet an der Save

Skigebiet an der Save

Die Skisprunganlage haben wir nicht benutzt, dafür gab es direkt vom Start eine flotte Abfahrt über eine sehr gut ausgebaute Straße hinunter zur Save. So ein Spaß muss auch mal sein. Und die Save mit ihrem türkisblauen Wasser war einfach toll anzuschauen. Unser Tagesziel, der Bleder See bei Bled sah schon wie ein richtiger Kurort aus.

Bled (Slowenien)

Bled (Slowenien)

Bled (Slowenien)

Bled (Slowenien)

Nach diesem Ausflug war einem auch der Begriff „Dreiländereck“ klar: Unser Bus fuhr von Österreich über Italien nach Slowenien und dann von dort direkt nach Österreich zurück. Und alles nicht weit …



Die Tour nach Sankt Veit war ohne Busbegleitung, also eine typische Rundtour mit einem Abstecher zur toll auf einem Berg liegenden Burg Hochosterwitz.

Burg Hochosterwitz

Burg Hochosterwitz

Jeder unserer Führer hatte Lieblingsthemen. Kärnten, Österreich, Slowenien, Religion, Geschichte, Adel, Natur, Wintersport. Das ergab eine interessante Mischung für die fünf Radeltage.


Und Klagenfurt mit seinen knapp 100.000 Einwohnern hatte abends einige Orte, wo man ein Bier oder einen Wein trinken konnte. Die Innenhöfe mit ihren Arkaden erlaubten das Sitzen unter freiem Himmel. Tagsüber kehrten wir in kleineren Lokalen ein. Da gab es dann Schorle, Radler und gespritzen Most (Apfelwein).

Sowas gab es aber auch:

Das Ende einer Panne

Das Ende einer Panne